Mongolische Musik, Handwerker, Händler, ein Jurtendorf und ein abwechslungsreiches Familienprogramm mit vielen Stationen zum Mitmachen versetzen am 27. und 28. August im Urgeschichtemuseum in Asparn/Zaya in hunnische Zeiten. Höhepunkte beim Hunnenfest sind die Reiterbogenschützen, die zeigen, welche Geschicklichkeit für den Kampf vom Pferd, den die Hunnen wie kein anderes Volk beherrschten, nötig ist. Mythen und Legenden ranken sich um die gefürchteten Reiter aus den weiten Steppen Zentralasiens, die Hunnen haben mit ihrer unübertrefflichen Waffen- und Kriegskunst viele Völker überrannt.
Ihre Kultur war jedoch ebenso beachtlich. Das Hunnenfest erweckt beide Seiten zu neuem Leben. Absolute Höhepunkte sind die Vorführungen der Reiterbogenschützen. Sie zeigen, mit welch tödlicher Präzision die Reiterscharen einst über Europa hereingebrochen sind. Im Galopp schießen sie mit Pfeil und Bogen auf bewegliche Ziele und lassen die hunnische Kampfesweise wieder aufleben. Steppennomadische Musik, Jurten und zahlreiche Aktivstände, bei denen Besucher die damaligen Handwerksformen, Kampfkünste und Spiele ausprobieren können, lassen eine Copyright: Gregor Titze Atmosphäre entstehen, die in hunnische Zeiten versetzt. Zum Mitmachen gibt es etwa Bogenschießen, Spiele mit Shagai-Knöchelchen, Trommeln und Filzen. Im Jurtenlager ist zu sehen, wie die Bewohner der Steppe bis heute leben. Historische Handwerker und ein vielfältiges Marktangebot verführen zum Verweilen im herrlichen Ambiente des Schlossparks.
Eintritt: Erwachsene Euro 7,-, Kinder von 11-14 Jahren Euro 3,-, Kinder bis 10 Jahre gratis
Aussender / Infos: MMag. Renate Heger, Tel 02577/84 180, renate.heger@urgeschichte.at , Urgeschichtemuseum Niederösterreich Asparn/Zaya, Schlossgasse 1, 2151 Asparn/Zaya, www.urgeschichte.at