Präsentation des neuen Films NIEMANDSLAND und einer Skulptur.
10. - 11. September 2011, jeweils von 10 Uhr Vormittags bis in die Nacht (Der Film wird in Dauerschleife gezeigt, Einstieg ist jederzeit möglich)
In der Galerie "... aus dem Begriff von Schönheit", Karlsteinerstraße 4, 3812 Groß Siegharts
MOLLNER & SCHORSCH
NIEMANDSLAND
"Gemeinsam leben wir mit Schweinen. Bestien. Wir sind die letzten Bestien. Wir lieben uns und fressen uns. Eingepfercht in eine Innenwelt, die nur durch eine Tür mit dem Außen verbunden ist. Der Raum ist unser Lebensort, hier vegetieren wir. Die Schweine und wir, wir sind das Vieh. Wir stecken in einer Grauzone, einem Niemandsland, in dem alles passieren kann. Verwoben in einem System, ohne einen Blick nach außen."
Niemandsland zeigt einen nicht näher definierten Raum, in dem fünf Schweine und vier Menschen (zwei Frauen und zwei Männer) leben. In einer lockeren Abfolge von Szenen ergibt sich der Handlungsverlauf. Niemandsland wurde als Performance gefilmt. Jede Szene wurde nach Handlungsanweisungen frei improvisiert. Eine skurril, komische Klavierkomposition, die nicht minder an falschen Tönen ist, begleitet die Szenen. Filmdauer ca. 70 min.
Figuren der Handlung: Die Ehefrau (Gerda Schorsch), Der Ehemann (Matthias Mollner), Der coole Typ (Elias Haslinger), Die Schweinfrau (Ingeborg Schwab), Die Bestien (Fünf Zuchtschweine)
Ehefrau und Ehemann leben in einem Verhältnis, das immer wieder durch die Annäherungsversuche des coolen Typs unterbrochen wird. Dass die Ehefrau dem coolen Typ nicht abgeneigt ist, verstärkt die Situation noch. Die Eifersucht des Ehemanns führt schließlich zu einem Kampf zwischen den Kontrahenten, der unentschieden endet. Der Ehemann versucht im Laufe des Films immer wieder, seine widerspenstige und eigenwillige Ehefrau zu mäßigen. Der coole Typ isst und schläft bevor er sich tänzerisch betätigt, zuerst solo, dann mit der Schweinfrau. Die Schweinfrau, die ihr Leben nicht erträgt, lässt sich von den Bestien fressen, versucht die Mauer zu überwinden, scheitert an allem und schläft am Schluss friedlich zwischen den Schweinen ein.
Aussender: Matthias Mollner, Tel 0676/411 79 06, kunst.mollner@gmx.at , www.artmollner.com