„Weil es Spaß macht, weil ich viele Menschen überall in Europa kennen lerne und gleichzeitig helfen kann.“ erklärten neun Jugendliche aus halb Europa, die zwei Wochen lang unentgeltlich im Museumsdorf überall dort Hand anlegten, wo Hilfe gebraucht wurde. Dabei zeigten die Studenten keinerlei Berührungsangst, halfen bei der Obsternte oder dem Jäten, beim Umsiedeln eines Gartens oder dem Kalken der historischen Gebäude. Am Abend blieb dann genug Zeit, sich mit Land und Leuten anzufreunden, touristische Angebote zu nutzen oder durch die Landschaft zu radeln.
Organisiert hatte das Austauschprogramm der Jugendlichen aus Russland, Weißrussland, Polen, Türkei und Österreich die Organisation „SCI Service Civil International“ – eines der ältesten Friedens- und Freiwilligen-Organisationen weltweit, die bereits rund 90 Jahre Erfahrung in der Koordination von Freiwilligenprojekten hat. Das internationale Jahr der Freiwilligen war für das Museumsdorf Niedersulz nun ein idealer Einstieg, ebenfalls ein Sommer-Workcamp zu veranstalten.
Die Geschäftsführer des Museumsdorfes Niedersulz Dr. Edgar Niemeczek und Mag. Günter Fuhrmann organisierten zum Abschluss eine Tour durch Niederösterreich. Höhepunkt der Tour war ein Besuch bei Landesrätin Mag. Barbara Schwarz. Sie freut sich über das völkerverbindende Engagement der jungen Europäer: „Gerade im gemeinsamen Arbeiten Jugendlicher verschiedener Herkunft öffnet sich der Blick für den Wert eines gemeinsamen Europas, sowohl bei den Gästen als auch bei den Gastgebern.“
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