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Niederösterreichische Landeskorrespondenz

?Kuratorenherbst" im Rahmen der NÖ Landesausstellung

Von der Kulturfabrik bis ins Freilichtmuseum

Im Rahmen des „Kuratorenherbstes" führen Mitte September Kuratoren und Gestalter durch die Niederösterreichische Landesausstellung 2011. Dieser „Kuratorenherbst" richtet sich in erster Linie an MedienvertreterInnen, doch sind die Termine auch öffentlich, wobei Anmeldungen aufgrund der beschränkten TeilnehmerInnenzahl unbedingt erforderlich sind und unter presse@noe-landesausstellung.at entgegen genommen werden.

Am Dienstag, 20. September, steht in diesem Rahmen um 16 Uhr eine Führung mit Gerhard Abel von pla.net architects durch die Kulturfabrik Hainburg auf dem Programm. Das Büro pla.net architects hat für die Kulturfabrik Hainburg mithilfe einer neuen Planungssoftware, die im Rahmen eines Forschungsprojektes mit der Technischen Universität Wien entwickelt wurde, eine einmalige Ausstellungslandschaft entworfen, die sowohl den vielen Themen der Ausstellung als auch der Industriearchitektur der Kulturfabrik gerecht wird. Aussichtspunkte, Räume, Nischen sowie der interaktive Forschertisch laden zum Erobern, Entdecken und Erleben ein.

Am Dienstag, 27. September, um 16 Uhr wird im Museum Carnuntinum Kuratorin Mag. Dr. Gabrielle Kremer durch die Ausstellung führen. Die für die Niederösterreichische Landesausstellung 2011 speziell konzipierte Schau „Götterbilder - Menschenbilder" setzt sich mit den antiken Kulten auseinander, die über fast drei Jahrhunderte hinweg das religiöse Geschehen in der Hauptstadt der römischen Provinz Oberpannonien bestimmten. Die materielle Hinterlassenschaft gibt Aufschluss über rituelle Handlungen, Kultgewohnheiten und Motivationen der historischen BewohnerInnen Carnuntums. Der Ausblick auf die Frühzeit der großen monotheistischen Religionen lädt zur interreligiösen Diskussion ein.

Am Dienstag, 4. Oktober, um 16 Uhr führt Kurator Univ. Prof. Dr. Ernst Bruckmüller unter dem Titel „Über das Forschen und Entdecken" durch die Kulturfabrik Hainburg. Hier wird die Ausstellung als spannender Austragungsort des Diskurses über Wissenschaftsgeschichte und deren Vermittlung betrachtet, Exponate wie der vermeintliche Abschiedsbrief des Arktis-Forschers Karl Weyprecht, interessante Persönlichkeiten wie Johann Natterer oder Ida Pfeiffer sowie der interaktive Forschertisch sind Höhepunkte der Ausstellung.

Am Donnerstag, 13. Oktober, geht es um 16 Uhr im Freilichtmuseum Petronell mit Kurator Mag. Franz Humer um „Das Experiment der experimentellen Archäologie". Hinter dem originalgetreu rekonstruierten Stadtviertel steht das Konzept der „experimentellen Archäologie", die streng nach archäologischen Befunden rekonstruiert ist, wobei die Rekonstruktion Teil des Forschungsprozesses ist.

Nähere Informationen: Mag. Florian Müller, Telefon 02742/90 80 46-652.

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