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Veranstaltungen und Festivals

Ausstellung Heinrich Heuer / Georg Lebzelter

Eröffnung 23. September, 19 Uhr, Galerie Blaugelbezwettl

Galerie Blaugelbezwettl, Propstei 1, 3910 Zwettl, info@blaugelbezwettl.com , www.blaugelbezwettl.com

Ausstellung Heinrich Heuer / Georg Lebzelter
Eröffnung: Freitag, 23. September 2011, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 24. September - 16. Oktober 2011
Galerieöffnungszeiten: Freitag – Sonntag: 14 – 18 Uhr

23. September 2011, 20 Uhr
Kunstgespräch Dr. Sergius Kodera / Heinrich Heuer / Georg Lebzelter
Dr. Sergius Kodera: ist Privatdozent am Institut für Philosphie der Universität Wien; unterrichtet an der Kunstuniversität Linz und leitet die Abteilung für Kunst- und Kulturwissenschaften an der New Design University St. Pölten

Sergius Kodera
Lehrer-Schüler-Lehrer: einige Bemerkungen zum künstlerischen Schaffen von Heinrich Heuer und Georg Lebzelter
Wir dürfen in jeder Hinsicht gespannt auf diese Ausstellung sein, denn sie wird uns einen Entwicklungsstrang der Tradition des Tiefdrucks der letzten fünfzig Jahre bis in  die Gegenwart vor Augen führen: und zwar am Oeuvre von zwei der bedeutendsten Vertreter der „schwarzen Kunst“ in Österreich.
An Lebensaltern trennt sie eine Generation, aber mit Maximilian Melcher, dem legendären Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien hatten sie einen gemeinsamen Lehrer. Mit ihm teilen Heinrich Heuer und Georg Lebzelter die lebenslange Leidenschaft für den Tiefdruck. Heuer, geboren 1934 in Pommern, kam nach dem Studium in Stuttgart bei Rössing in den späten 1950ern nach Wien, wo er seine Kenntnisse für  zwei weitere Jahre an der Akademie vertiefte. Seither lebt und arbeitet Heuer hier als einer der ganz wenigen wirklich freien Künstler. Über viele Jahrzehnte hat er ein umfangreiches graphisches Oeuvre entwickelt; es widmet sich der konsequenten stilistischen und gedanklichen Weiterentwicklung jener abstrakten Bildtraditionen, die wir seit der Mitte des letzten Jahrhunderts kennen. Heuers Arbeiten zeugen nicht nur in eindrucksvoller Weise von souveräner Erfahrung und Anwendung der trickreichsten technischen Verfahren, die in der Radierung anzuwenden sind, sondern auch von einer in jeder Hinsicht eigenständigen, im besten Sinne störrisch-unbeirrbaren formalen und farblichen künstlerischen Recherche. Das Schaffen des stets aufmerksamen, unbestechlich - kritischen Außenseiters im Kunstbetrieb blieb einer interessierten Öffentlichkeit nicht verborgen: Heinrich Heuers Radierungen waren und sind auf allen wichtigen Druckgraphikbiennnalen zu sehen – zuletzt bei "multiple matters" im Wiener Künstlerhaus. 1984 erhielt er für seine Arbeit den Theodor Körner Preis, zwanzig Jahre später wurde ihm der große Kulturpreis der Stadt Wien verliehen. Und obwohl selbst nur selten als Lehrer tätig, gibt es doch zumindest einen, der es verdient, sein Schüler genannt zu werden: denn es war Heinrich Heuer, der an Georg Lebzelter jene Begeisterung für den Tiefdruck weiterzugeben verstanden hat, die diesen dazu bewegte, die schwarze Kunst dann weiter bei Maximilian Melcher zu studieren. Unnötig zu sagen, dass beide Künstler eine tiefe Freundschaft verbindet. Bereits ein Vierteljahrhundert ist nun auch schon Lebzelter in diesem Bereich nicht nur als freischaffender Künstler und als Lehrer tätig; seine Vermittlungsarbeit für ein zunehmend marginalisiertes Medium erstreckt sich auch auf die Organisation der beiden letzen großen internationalen Triennalen in Wien, die in Kooperation mit Krakow und Oldenburg stattfanden. Mit seinem Zyklus Strichlagen zeigt Lebzelter Arbeiten aus den letzten Jahren, die unter Anwendung einer ungewöhnlichen Tiefdrucktechnik entstanden sind: er druckt von ihm vorgefertigte Kupferplatten in verschiedenen Formen und Bearbeitungszuständen. Die so auf großformatigem Büttenpapier entstehenden Montagen vervielfältigen in immer neuen Variationen die Einzelteile: das Ganze bleibt stets verschieden. Diese Bilderwelten erweisen sich als formal vielfältig und gleichzeitig optisch kohärent. Jedes Blatt ein unwiederholbares Einzelstück, in dem trotzdem eines der wesentlichen gestalterischen Charakteristika der Druckgraphik präsent ist: die Repetition, die das Speichermedium Kupferplatte ermöglicht.

Aussender: Mag. Martin Anibas, info@blaugelbezwettl.com, Obmann Zwettler Kunstverein - ZVR: 848779417

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