Großmugls Katze von Regina Möller
am Samstag, den 24. September, 11.00 Uhr
im Kindergartenneubau Großmugl von Franz Sam
Kirchenplatz 135, 2002 Großmugl
Im Zuge der Neuerrichtung des Kindergartens Großmugl durch den Architekten Franz Sam entwarf die Künstlerin Regina Möller ebendort eine circa drei Meter hohe, begehbare Katzenskulptur als Kletterwand für Kinder. Die mit speziell für Kinderhände geformten Klettergriffen versehenen Wände laden zum erklimmen der Katze ein, ihr Schwanz dient als Sitz- oder Liegegelegenheit, während die Rückseite der Skulptur als Informationswand genutzt werden kann.
Ergänzt wird die installative Arbeit durch das so genannte Mauseloch, ein unmittelbar an die Katzenfigur anschließendes, durch einen aufgeschütteten Hügel verlegtes Krabbelrohr für Kinder, dass abgesehen vom spielerischen Erkundungs- und Bewegungsmoment beim Durchkriechen außerdem eine ganz spezielle Mäuseperspektive auf die große Katze bietet.
Zum Projekt entstanden ist auch ein Skizzenbuch, dass ebenfall präsentiert wird: Regina Möller, "...für die Katz": 52 Seiten, Text und zahlreiche Abbildungen, S/W, deutsch, limitierte Auflage von 500 Stk., Hrsg.: NÖ Landesreg. / Abt. Kunst u. Kultur, 2011, ISBN 3-85460-263-9.
Platz der Vereine in Wildendürnbach
gestaltet von Maria Auböck, Atelier Auböck + Kárász
zusammen mit Joachim Kräftner
am Sonntag, den 25. September, 10.00 Uhr, 2164 Wildendürnbach
"Es war nicht das Ziel ein 'gemeinsames Ganzes' zu schaffen, sondern ein 'gemeinsam Funktionierendes', wie es eben im Leben eines Ortes sinnvoll ist." So steht es im Konzept von Maria Auböck zur Platzgestaltung für Wildendürnbach und so ist es geworden, eine sinnvolle Verbindung der gewachsenen Strukturen mit Neuentdeckungen und facettenreichen Mehrfachnutzungen. Ausgehend von dem bereits neu renovierten, strahlend gelb gefassten Gemeindezentrum entwickelte sie zusammen mit ihrem Architektenkollegen János Kárász und dem Landschaftsarchitekten Joachim Kräftner ein zeitgemäßes Gestaltungsprogramm zur Vereinigung der bestehenden baulichen Substanz mit den anderen direkt angrenzenden Flächen.
Einerseits wurde dabei der, unter dem Platz bereits verrohrte "wilde Dirnbach", in Form eines Wasserbeckens, wieder an die Oberfläche gebracht und andererseits durch die Verlegung einer optisch markanten, die Farbe gelb integrierenden Bepflasterung das Areal als Einheit zusammengefasst. Ebenso viel Wert wurde auf gestalterische Details gelegt, wie in die Bepflasterung eingelassene, ortsspezifische Ideogramme des Gemeindelebens oder mit Weinflaschen bestückte Sitzgelegenheiten - auszuprobieren am 25. September, wenn Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll Wildendürnbach mit der Verleihung eines Gemeindewappens auszeichnet und das Gemeindehaus sowie den neuen Platz der Vereine offiziell eröffnet.
"Das Projekt 'Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich' ist eine Erfolgsgeschichte, die wesentlich mit der Kontinuität qualitätvoller Arbeit und der durchgehenden Bereitschaft zu Dialog und Diskussion zu tun hat. Nirgends sonst treffen Kunst und demokratische Öffentlichkeit so direkt aufeinander." Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
Weitere Informationen unter www.publicart.at , www.auboeck-karasz.at und www.buerokraeftner.at
Aussender: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Abt. Kunst + Kultur, KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten, Kontaktperson: Martina Zadrazil, Tel 02742/9005 13504, Fax 02742/9005 13910, martina.zadrazil@noel.gv.at