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Veranstaltungen und Festivals

Südfilmfest Amstetten: Programm diese Woche

?Es muss was geben? und ?Das Zauberflugzeug?

Dienstag, 4. und Mittwoch, 5. Oktober, 19.30 Uhr
Es muss was geben
Regie: Oliver Stangl, Christian Tod, Österreich, 2010, 104min

Es gab nichts in Linz, Mitte der Siebziger Jahre. Gut, es gab die Voest, ziemlich viel Beton, ein paar Sportvereine, die landesüblichen Fünfuhrtees und Pfarrgemeindesaalkonzerte – also nichts. Keine Frei- und Ausprobierräume und keine Möglichkeiten, eine Kleinstadtjugend sinnvoll zu verschwenden. Doch dann, kurz vor Ende der Siebziger Jahre, kam da plötzlich etwas, das nach großer Welt aussah, etwas verschwenderisch Neues, Aufregendes: Punk. Es kam – in Form von Schallplatten und Austauschschülererlebnissen – vom Großen (London) ins Kleine (Linz) und wurde dort noch einmal groß. Linz entwickelte sich zum ersten Versuchslabor des österreichischen Underground, zu einem erstaunlich fruchtbaren Biotop, in dem in rasanter Folge Punk, New Wave, Hardcore und Rap aufblühten und dabei weit mehr als nur lokale Bedeutung hatten. Linz brachte vergessene heimische Supergroups wie Willi Warma hervor, wegweisende Bands wie Target of Demand und ziemlich eigensinnige Pop-Phänomene wie Attwenger.

Andreas Kump, Sänger der Linzer Popband Shy, dokumentierte diese goldenen Jahre anno 2007 in seinem Buch „Es muss was geben“, die Filmemacher Oliver Stangl und Christian Tod haben daraus nun einen Film gemacht – und dabei eine seltsame Entscheidung getroffen: Das schreiend scharfe Archivmaterial blieb überwiegend im Giftschrank, stattdessen erzählen 23 Männer und 2 Frauen, wie das damals so war, als es plötzlich was gab in Linz. Souverän balanciert „Es muss was geben“ zwischen Analyse und Anekdotensammlung, findet den schmalen Grat zwischen Heldensage und Zeitgeistbeschwörung und verdankt dies vor allem seinen Protagonisten, die sich – mit den zwei, drei unvermeidlichen Ausnahmen – nicht ganz so ernst nehmen, wie sie es durchaus könnte.

In Zusammenarbeit mit dem HOSPIZförderVerein Amstetten
Freitag, 7. Oktober, 16.00 Uhr
Das Zauberflugzeug
Regie: Cédric Kahn, Frankreich/Deutschland, 2005, 100 min

Der achtjährige Charly ist sehr enttäuscht, als er von seinem Vater Pierre, einem vielbeschäftigten Flugzeugingenieur, zu Weihnachten nicht das gewünschte Fahrrad, sondern ein weißes Modellflugzeug bekommt. Als Pierre kurze Zeit später bei einem Unfall ums Leben kommt, ist das Geschenk das einzige, das Charly mit seinem Vater verbindet. Trauer und Reue machen Charly zu schaffen und lassen in ihm den Wunsch reifen, noch einmal mit seinem Vater reden zu können. Doch dem Jungen eilt nun nicht nur seine einzige Freundin, das Nachbarmädchen Mercedes zu Hilfe, sondern auch das Flugzeugmodell selbst: Eines Nachts beginnt es zu leuchten und entwickelt so etwas wie eine Persönlichkeit, die Charly beschützen will. Aber als sich die Fähigkeiten des Zauberflugzeugs herumsprechen, eilt ein Kollege Pierres herbei, um es für Tests zu beschlagnahmen. Charly jedoch ist nicht gewillt, das letzte Geschenk des Vaters zu verlieren …
Trauer und Abschied stehen im Mittelpunkt von Cédric Kahns mutigem wie einfühlsamen Film „Das Zauberflugzeug“. Voller Phantasie und ganz auf ein Kinderpublikum zugeschnitten bleibt das Abenteuer zu jeder Zeit unprätentiös und immer eng an der Emotionalität seiner Hauptfigur. Kahn erforscht die Welt aus der Sicht des Kindes, weshalb ein actionreiches Spektakel, wie wir es von vielen amerikanischen Produktionen her kennen, nicht nötig ist. Behutsam und ohne Effekthascherei behandelt der sensible Film ein Thema, das metaphysische Bezüge bewusst anspricht und einem jugendlichen wie auch einem erwachsenen Publikum Freiräume für die Entwicklung eigener Phantasien belässt.

Ort: Kinosaal "Guckguck", Linzerstr. 1, 3300 Amstetten
Reservierung: 07472/61 456
Eintritt: € 6,- für Erwachsene; € 3,- für Schüler u.Lehrlinge

Aussender: Südfilmfest Amstetten, www.südfilmfest.at

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