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Veranstaltungen und Festivals

Künstlergruppe JETZT: ZU CARNUNTUM 4011 ? Mehr als nur Plastik

Vernissage 7. Oktober, 19 Uhr in Leobersdorf

Künstlergruppe JETZT, www.kunst-jetzt.at
Halterhaus, Leobersdorf, Liese Prokop Platz 1, Joseph Haydn Gasse 2F
Dauer der Ausstellung: 8. und 9. Okt 2011
Öffnungszeiten: Sa + So: 16.00 – 19.00 Uhr
Vernissage: Freitag, 7. Oktober 2011, 19 Uhr

Gezeigt werden Installationen, Bilder, Skulpturen, Materialcollagen und Videos der Künstlergruppe JETZT im Zusammenhang mit dem Projekt CARNUNTUM 4011.
Im Rahmen der Niederösterreichischen Landesausstellung kann dieses noch bis 15. November 2011 im archäologischen Park Petronell-Carnuntum besucht werden. Das Projekt – eine Installation auf einer Fläche von drei mal fünf Metern steht in enger Beziehung zum Ausstellungsort, wo Forscher ständig neue Fundstücke aus einer Kultur vor 2000 Jahren zum Vorschein bringen.
Die KünstlerInnengruppe JETZT stellte sich die Frage, was Menschen in 2000 Jahren von unserer Kultur vorfinden werden und laden den Besucher ein, Gebrauchsgegenstände unserer Zeit mit anderen Augen neu zu „entdecken“.

Die Auseinandersetzung mit der Frage, was eines Tages von unserer „materialistischen“ Gesellschaft übrig bleibt – „Was wird eines Tages an Wert gewinnen?“ – inspirierte die Künstler der Gruppe JETZT zu einer vertiefenden Aufbereitung des Themas. Diese Begleitausstellung lädt ein, den Zeitgeist – und vielleicht auch sich selbst – zu hinterfragen.

JETZT ist eine Gruppe freischaffender Künstler, Individualisten, die sich mit aktuellen Themen auseinandersetzen und gemeinsam multimediale Projekte erarbeiten.
Unser Thema ist JETZT.

Sigrid Baron, Inge Ute Brunner, Lydia Brunnsteiner, Elfriede Friesenbichler, Susanne Ganter-Ullmann, Jutka Harmath, Traude Haslauer, Anna Hoppel, Christa Klinger, Johanna Kotschwar, Ilse Mayer, Brigitte Meissl, Erika Schreihans, Monika Spindelegger

Die Mitglieder der KünstlerInnengruppe JETZT haben sich intensiv und auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Thema auseinandergesetzt.

Einige KünstlerInnen wie etwa Inge Ute Brunner und Elfriede Friesenbichler sind vor allem konzeptionell an das Thema herangegangen und haben die Bedeutung und die Gefahren unserer Konsumwelt kritisch hinterfragt, andere wie etwa Ilse Mayer, Christa Klinger oder Sigrid Baron haben, scheinbar unabhängig von deren Gebrauch und Bedeutung, vor allem mit den Formen und Farben unserer Gebrauchsgegenstände gearbeitet. Beim der Auseinandersetzung mit den einzelnen Exponaten wird aber auch deutlich, dass auch hier die Grenzen verschwimmen und keine thematische Auseinandersetzung ohne Ästhetik und keine Farb- und Materialkonzeption ohne weiterführende Auseinandersetzung mit dem Thema exisiert.
Ausgangspunkt für alle Künstlerinnen war die Installation in Carnuntum. Mit Fotografien der Ausstellung, teilweise medial bearbeitet, teilweise durch die Konzentration auf ein bestimmtes Detail verfremdet, haben Erika Schreihans und Susanne Ganter-Ullman gearbeitet, jeweils auf sehr unterschiedliche Art und Weise.
Materialkollagen in Anlehnung an das Projekt finden wir ebenfalls bei Susanne Ganter-Ullmann, aber auch bei Monika Spindelegger und Johanna Kotschwar, wobei nicht nur Form und Farbe der Materialien das Thema vorgeben, sondern auch die Funktion und die Bedeutung, die die jeweiligen Gegenstände für uns haben.
Geradezu personalisiert begegnen uns Konsumgüter und Wegwerfartikel in der Collage von Inge Ute Brunner und den Kunstvideos von Jutka Harmath. Und es taucht die Frage auf, ob wir nicht zu eng mit den Materialien und Gebrauchsgegenständen unserer Konsum- und Wegwerfgesellschaft verbunden sind. Kann die Natur neben dieser künstlichen Welt überhaupt noch existieren, oder sind wir dieser bereits ins Netz gegangen. Diese Frage begegnet uns auch, wenn wir etwa die Werke von Lydia Brunnsteiner oder Brigitte Meissl betrachten.
Dass Materialien wie Plastik und Metall, oder Verbundstoffe aus beiden aber auch Träger unserer nicht materiellen Kultur sind, zeigen die Werke von Anna Hoppel und Traude Haslauer. Ob diese Kultur aber in ferner Zukunft noch ablesbar sein wird, bleibt fraglich.

Aussender: Künstlerinnengruppe Jetzt, info@kunst-jetzt.at

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