Veranstalter: Verein zur Völkerverständigung
Karten: Kultur&Tourismusbüro Amstetten, Infos + Reservierungen: www.allesleinwand.at . Preise: Vorverkauf: 11 € bzw. 9 € ermäßigt (Studenten & Alpenverein), Abendkassa: 13 € bzw. 11 € ermäßigt
Dokumentar-Filmvorführung: Yasuni – two seconds of life (OT mit dt. Untertitel)
31. Oktober, 17.00 Uhr, Rathaussaal Amstetten (Rathausstrasse 1, 3300 Amstetten)
Yasuní – two seconds of life widmet sich dem einzigartigen Vorschlag des ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa, die Erdölvorkommen imYasuní-Nationalpark „im Boden zu lassen“ und den dortigen Regenwald zu schützen. Im Gegenzug sind die Industriestaaten angehalten für den Schutz ihrer „Grünen Lungen“ einen finanziellen Beitrag zu leisten: und zwar die Hälfte dessen, was das Erdöl wert ist. Dieses Geld soll in die Entwicklung und Forcierung nachhaltiger Energien fließen. Außerdem soll es dem Schutz des Regenwalds mit der größten Artenvielfalt weltweit und dessen indigenen Einwohnern im Yasuní-ITT-Block zugute kommen. Der Film beleuchtet dieses ungewöhnliche Angebot an die Welt und lässt alle Beteiligten zuWort kommen, seien es Politiker,Wissenschaftler, Vertreter von Ölkonzernen oder Ureinwohner. Dieses umfassende, teils verstörende Bild wird mit einer musikalischen Reise durch das Land Ecuador abgerundet. HINWEIS: Die Einnahmen dieser Veranstaltung fließen zu 100 % in das Yasuni Projekt.
Multivisionsvortrag: Transsib – Unterwegs nach Osten von Holger Fritzsche
31. Oktober, 19.30 Uhr, Rathaussaal Amstetten (Rathausstrasse 1, 3300 Amstetten)
TRANSSIB - Unterwegs nach Osten, Holger Fritzsche
„Die Transsibirische Eisenbahn ist die Bahnreise auf der ganzen Welt. Alles andere sind Peanuts.“ Dies schrieb Eric Newby, einer der erfolgreichsten englischen Reiseschriftsteller.
Holger Fritzsche bereist Russland seit vielen Jahren, jetzt war er mit verschiedenen Fernzügen und mit dem prächtigen Zarengoldzug auf der längsten Bahnstrecke der Welt von Moskau bis Wladiwostok unterwegs. Er zeigt, was am Mythos Transsibirische Eisenbahn dran ist. Er erzählt davon, was der Reisende alles erleben könnte, wenn er den Zug für das eigene Weiterkommen nutzt und wo es sich lohnt auszusteigen, um die Schönheiten und Reize Russlands kennen zu lernen. Was erlebt der Reisende im Zug und auf der legendären Route der Transsibirischen Eisenbahn? Wie kann man reisen? 2-Bett, 4-Bett oder gleich Platzkartny, also Großraumabteil?
Holger Fritzsche berichtet über Moskau und andere Städte entlang der Bahnlinie, vom Baikalsee, seinen Küsten, und von weiteren schönen Plätzen, welche man mit dem Zug erreichen kann. Wer ist Vissarion, der Jesus von Sibirien, und seine 4000 Anhänger? Warum pilgern 10 000 Gläubige von Kirow 90 Kilometer in ein kleines Dorf in der Nähe des Urals?
Holger Fritzsche erzählt auch davon wie es ist, wenn man Russland mit dem eigenen Auto bereist, und was organisiertes und individuelles Reisen in Russland unterscheidet.
Den Besucher erwartet eine fundierte, humorvolle Reportage über die vielen Facetten einer Reise auf der längsten Bahnstrecke der Welt. Außergewöhnliche Geschichten, verbunden mit Fotografie, Film, russischer Musik und einem fundierten Live-Kommentar ergeben einen eigenen, sehr kurzweiligen Stil. www.holger-fritzsche.de
Aussender / Kontaktdaten: Verein zur Völkerverständigung, Birkengasse 39, 3100 St. Pölten, Tel 0699/819 322 13, violo @gmx.net , www.allesleinwand.at