am Di., 24.01. und Mi., 25.01., 19:30 Uhr
Duvivier, I, 1953, 103 min Mi: OmU
Im Zweiten Weltkrieg haben sie als Partisanen in Italien auf derselben Seite gekämpft - seitdem laufen ihre Interessen allerdings weit auseinander: Don Camillo (Fernandel) ist Priester einer kleinen italienischen Gemeinde in der Po-Ebene, sein nunmehr ärgster Widersacher Peppone (Gino Cervi) ist 1946 zum Bürgermeister des Dorfes gemacht worden - als Kandidat der kommunistischen Partei, wohlgemerkt. Sofort nährt dies auch in Don Camillo (und einigen anderen Christen) die Befürchtung, die Kommunisten würden früher oder später sich auch der Kirche bemächtigen. Um gleich mal die Fronten zu klären, lässt Camillo die Kirchenglocken bei Peppones erster Kundgebung auf dem Dorfplatz so laut läuten, dass niemand mehr die Worte des Frischgewählten versteht.
Der nächste Disput folgt auf dem Fuß, als Peppone und seine Frau (Leda Gloria) in Camillos Kirche erscheinen, um ihren neugeborenen Sohn taufen zu lassen - alleine das erscheint schon als Provokation, zu allem Überfluss soll der neue Erdenbürger aber auch noch den Vornamen Lenin erhalten. Der verbale Streit endet schließlich in einer handfesten Schlägerei, die Camillo gewinnt; weshalb Peppone dann auf den umstrittenen Vornamen für seinen Filius verzichtet. Aber der nächste Ärger droht schon: Peppone will ein Dorfhaus bauen, Camillo einen Kindergarten - und beide wollen natürlich als erste Eröffnung feiern. Schließlich hat Camillo die Nase vorn und schlägt zur Eröffnung ein Fußballspiel seiner Mannschaft gegen ein Team des Bürgermeisters vor ...
Ort: Kinosaal "Guckguck", Linzerstr. 1, 3300 Amstetten
Reservierung: 07472/61456
Eintritt: € 6,- für Erwachsene; € 3,- für Schüler u.Lehrlinge
Homepage: www.südfilmfest.at
Aussender: Südfilmfest Amstetten – Verein zur Förderung von Filmen, Eggersdorferstraße 59, 3300 Amstetten