Die Ausstellung „den blick öffnen“ geht weiter und setzt ab 02. Februar im Stadtmuseum Wr. Neustadt erneut ein künstlerisches Zeichen gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen.
Wien, 18. Jänner 2012 – Wir alle sind Teil einer Umwelt, in der Misshandlung Minderjähriger tagtäglich stattfindet – ohne von uns bemerkt zu werden. Für mehr „Hinsehen“, „Hinhören“ und vor allem auch „Eingreifen“ bei Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft, setzt der Verein „den blick öffnen“ mit der gleichnamigen Ausstellung ab Anfang Februar im Stadtmuseum Wr. Neustadt einen „lauten“ Akzent. Auf Einladung des Rotary Clubs Bad Fischau/Thermenregion schlägt die erfolgreiche Ausstellungsreihe, die 2011 im Künstlerhaus in Wien stattgefunden hat, nun in Niederösterreich ihre Zelte auf.
Die Impulsgeberinnen der Veranstaltungsreihe, Ina Loitzl und Tanja Prušnik, beschäftigen sich als Künstlerinnen seit vielen Jahren mit dem Thema der Wahrnehmungssensibilisierung. Für die Ausstellung, die am 02. Februar mit der Pressekonferenz im Wiener Neustädter Stadtmuseum startet, konnten sie namhafte UnterstützerInnen aus der Kunstszene gewinnen. Mit ihren Werken tragen sie nicht nur inhaltlich und emotional zum Erfolg des Projektes bei: Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler spenden 50% des Erlöses jedes verkauften Werkes zur Realisierung von Präventionsmaßnahmen.
Im Rahmen der Ausstellung werden auch Gewaltpräventionsworkshops, Theateraufführungen des SOG Theaters, Themenabende und eine Auktion (geleitet von Mag. Andrea Jungmann/Sotheby´s Austria) zugunsten des Vereins „die möwe“ stattfinden.
Rotary will mit einer besonderen Valentins-Charity am 14.02. zu mehr Zivilcourage gegen Gewalt bei Kindern und Jugendlichen aufrufen. Mit dem Erlös werden gezielte Präventionsmaßnahmen ortsansässiger Kinderhilfsorganisationen finanziell unterstützt.
Begleitend zeigt auch der Kunstraum 16th der Galerie Kro Art in Wien-Ottakring eine thematisch abgestimmte Begleitausstellung mit dem Untertitel „together den blick öffnen“.
„Wir möchten im Vorfeld gar keine erhofften Besucherzahlen preisgeben. Denn der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt geht eigentlich alle an – Eltern, Schüler, Lehrer, Polizisten und Senioren, ...! Unsere Zielgruppe sind acht Millionen Österreicherinnen und Österreicher!“, so Ina Loitzl und Tanja Prušnik über die hohen Ziele der Veranstaltungsreihe.
Folgende Kunstschaffende stellen neben den beiden Organisatorinnen Ina Loitzl und Tanja Prušnik aus (in alphabetischer Reihenfolge): Ona B., Barbara Bernsteiner, Renate Bertlmann, Mario Dalpra, Johann Feilacher, Karin Frank, Magdalena Frey, Elisabeth Homar, Margret Kohler-Heilingsetzer, Gert Linke, Karin Maria Pfeifer, Arnold Pöschl, Tita Ruben, Werner Schuster, Deborah Sengl, Andy Wallenta.
„den blick öffnen“ startete 2009 mit der ersten Veranstaltung in Klagenfurt, gefolgt von 2011 im Künstlerhaus Wien, die von insgesamt 2500 Personen besucht wurden. Das Ziel von „den blick öffnen“ ist es, für das Thema Gewalt gegen Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren.
Pressekonferenz und Pre-opening für PädagogInnen: Donnerstag, 02.02.2012 um 15.00 Uhr Stadtmuseum Wiener Neustadt/Petersgasse 2a/2700 Wiener Neustadt
Offizielle Eröffnung „den blick öffnen_2012_Wiener Neustadt“: Donnerstag, 02.02.2012 um 19.30 Uhr Stadtmuseum Wiener Neustadt/Petersgasse 2a/2700 Wiener Neustadt Ehrenschutz: Margit Fischer Zur Ausstellung: Dir. Carl Aigner (Landesmuseum NÖ)
Genauere Termine zum Rahmenprogramm:
www.denblickoeffnen.at/?Kalender_Rahmenprogramm
www.stadtmuseum.wrn.at/veranstaltung.asp?m=3
Dauer der Ausstellung: bis Sonntag, 04.03. 2012
Offizielle Eröffnung der Begleitausstellung„together den blick öffnen“
Samstag, 18.02.2012 um 17 Uhr
„Kunstraum 16th“/Wilhelminenstraße 35/1160 Wien
Rahmenprogramm auf www.kroart.at, www.denblickoeffnen.at/?Kalender_Rahmenprogramm
Dauer der Ausstellung: bis Freitag, 30. 03. 2012
Aussender: Ina Loitzl, T: 0699 1 971 27 56, ina.loitzl@gmx.net oder Tanja Prušnik, T:0676 5349044, tanja.prusnik@prusnik.com