Beginn: 19:30h
Nach dem Film Gespräch mit Hermann Nitsch und Regisseurin Daniela Ambrosoli und Verkostung von Nitsch-Weinen.
Tiefe Einblicke in Leben und Werk des österreichischen Künstlers Hermann Nitsch, einem der wichtigsten zeitgenössischen Künstler. Er gilt als Gründer des „Wiener Aktionismus“ und ist weltweit bekannt für sein „Orgien-Mysterien-Theater“. Einzigartig und kontrovers: Seine Arbeiten sind in den wichtigsten Museen ausgestellt. Über ein Jahr begleitete Regisseurin Daniela Ambrosoli den Künstler und schuf anhand zahlreicher Gespräche mit Freunden und Weggefährten ein intimes, außergewöhnliches Portrait eines Künstlers, eines Menschen.
„Die Botschaft des sensiblen gemachten Films ist die herzliche Wahrheit ohne formalistische Schnörkel. Ich fühle mich sowohl als Person wie auch als Künstler verstanden.“- Hermann Nitsch
Internationales Beverly Hills Filmfestival 2011: Publikumspreis NÖ-Premiere 12.2.12, 19.30 Uhr
Infos zum Film: www.hn-movie.org
Hermann Nitsch und Regisseurin Daniela Ambrosoli zu Gast im Kino
Vielschichtig, sehr privat und persönlich lernt man in "HN" einen der international wichtigsten Künstler Österreichs als bemerkenswerten Menschen kennen. "Manche nennen ihn Mörder" und "Für viele ist er einfach nur ein Monster". So führt der Kommentar dieses preisgekrönten Dokumentarfilms seine Hauptfigur ein - und setzt diesen Einschätzungen in der Folge einiges Entgegen. Hermann Nitsch gilt als Mitbegründer des "Wiener Aktionismus" und ist berühmt für sein "Orgien-Mysterien-Theater". Einzigartig und kontrovers: Seine Arbeiten wurden vielfach diskutiert und finden sich heute in den wichtigsten Museen weltweit. Über ein Jahr begleitete Regisseurin Daniela Ambrosoli den Künstler zu wichtigen Schaffensorten seiner Laufbahn - darunter das niederösterreichische Schloss Prinzendorf, dem er sich sehr verbunden fühlt, aber auch Mistelbach, die umliegenden Weinberge und Städte wie Neapel und Verona.
Künstlerische Wegbegleiter wie Günter und Anna Brus oder Heinz Cibulka kommen ebenso zu Wort, wie der frenetische Nitsch-Sammler Giuseppe Mora, der Psychoanalytiker Berthold Rothschild u.v.a. Zu den berührendsten Momenten des Films zählt das Gespräch des greisen Mäzen Francesco Conz mit "seinem" Künstler - zwei alte Herren, die eine lange Geschichte verbindet. Nitsch erzählt aus seiner Kindheit und Jugend und führt zu deren Schauplätzen, z.B. nach Jedlersdorf. "HN - Hermann Nitsch" ist ein außergewöhnliches Künstlerporträt, das den Menschen hinter dem Werk sichtbar macht. "Ich war sehr gerührt, als ich den Film das erste Mal sah und auch betroffen, dass ich alt geworden bin", so Hermann Nitsch: "Ich fühle mich sowohl als Person wie auch als Künstler verstanden."
Aussender/Infos/Reservierung: Cinema Paradiso, Rathausplatz 14, 3100 St. Pölten, www.cinema-paradiso.at, 02742 21 400