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Veranstaltungen und Festivals

DUM wird 20

Am Donnerstag, 23. Februar im Krems/Stein

Beginn: 20:00 h
Ort: Unabhängiges Literaturhaus NÖ, Steiner Landstraße 3, 3504 Krems / Stein
Eintritt: € 8,-- / erm. 6—
Infos: www.dum.at bzw. www.ulnoe.at bzw. 0664 / 4327973

Am 23. Oktober 1992 wird die Literaturzeitschrift DUM – Das Ultimative Magazin ins Leben gerufen und hat nunmehr, mit zwanzig Jahren, ein für Medien dieser Art eher ungewöhnliches Alter erreicht.
Nach sechzehn im Eigenverfahren hergestellten „Untergrundausgaben“ im A4-Format erfolgte 1996 die Vereinsgründung, danach erschienen sechzehn weitere Ausgaben, diesmal im A5 Format und seit 2000, ab der fortlaufenden Nummer 17, wird DUM im jetzigen Erscheinungsbild und wieder im A4-Format publiziert.
DUM – Das Ultimative Magazin versteht sich von jeher als Plattform für noch nicht etablierte Literatur, die es zu entdecken gilt.
Aus gegebenem Anlass wird 2012 zum Jubiläumsjahr ausgerufen und mit einer Reihe von Veranstaltungen feierlich begangen. Den Auftakt macht die Jubiläums-Präsentation im ULNÖ, zu der DUM drei Autorinnen und einen Autor der jüngeren Generation eingeladen hat – und mit Stolz anmerkt, dass das Konzept der Zeitschrift beachtliche Früchte getragen hat, denn obwohl es bei den Lesegästen des Abends
mit jeder neuen Publikation ausreichend zu entdecken gibt, haben sich diese ProtagonistInnen der Jungen bereits in die gegenwärtige Literaturlandschaft kräftig eingeschrieben.

Mieze Medusa lebt in Wien und fährt oft Zug. Aktiv als Slammerin, Rapperin, Autorin und Herausgeberin. Seit 8 Jahren Gastgeberin des monatlichen textstrom Poetry Slams in Wien. Initiatorin von Ö-Slam, der österreichischen Poetry Slam Meisterschaft (gemeinsam mit Markus Köhle). Zahlreiche Auftritte und Veröffentlichungen mit der Band „mieze medusa & tenderboy“. Teil der Lesebühne Dogma. Chronik. Arschtritt. (gemeinsam mit Markus Köhle und Nadja Bucher).
Debütroman: Freischnorcheln, Milena 2008.
Brandnew: Mia Messer, Roman, Milena 2012.
Mia Messer hat zwei Talente: eine herausragende Stimme und ihre Unauffälligkeit. Sie verschwimmt mit dem Hintergrund. Aus biographischen Gründen wächst sie in einer Ganovenfamilie auf, dort wird sie zur Sängerin und zur Straßendiebin ausgebildet. Aus finanziellen Gründen wird sie Taschendiebin, aus feministischen Motiven (und aus Langeweile) wird sie zur Kunstdiebin. Denn, ein Kunstdiebstahl
bringt immer Presse. Und wenn die Täterin unbekannt bleibt, wird wenigstens endlich mal über Kunst geredet.

Markus Köhle ist Redakteur der Literaturzeitschrift DUM, Teil der Lesebühne Dogma.Chronik.Arschtritt. (mit Mieze Medusa und Nadja Bucher), dienstältester Poetry Slammer Österreichs, Kolumnist der Straßenzeitung 20er (Briefe aus Wien), Herausgeber und Autor.
Zahlreiche Veröffentlichungen, Stipendien und Preise. Zuletzt erschienen: Dorfdefektmutanten. Ein Heimatroman (2010), Mundpropaganda. Poetry Slam erobert die Welt (Hg. mit Mieze Medusa,
2011).
Brandnew: Hanno brennt, Milena 2012.
Hanno brennt. Aus mehrerlei Gründen. Er hat eine neue Flamme getroffen und eine geniale Geschäftsidee geboren. Hanno will Haustiergeschichtenschreiber werden. Aber kaum kommen die Dinge und Beziehungen in Fahrt, die Geschäfte ins Rollen, schnappt eine fiese Falle zu. Aufgrund unvorhersehbarer Verstrickungen geraten die ProtagonistInnen in die Fänge der Staatsmacht (SOKO Netz) und werden zu Opfern des vermeintlichen Terrorismusbekämpfungs-Paragraphen 278. Sind Neubau-Schnauze und Artpool kriminelle Organisationen?

Nina Bußmann geboren in Frankfurt am Main, lebt in Berlin. Studium der Komparatistik und Philosophie in Berlin und Warschau. Beim Ingeborg Bachmann-Preis 2011 erhielt sie für einen Auszug aus ihrem Debütroman Große Ferien den 3sat-Preis.
Brandnew: Große Ferien, Suhrkamp 2012. Bereits seit Monaten unterrichtet Schramm nicht mehr; etwas soll vorgefallen sein zwischen ihm und einem Schüler. Die Kollegen haben es schon immer gewusst ...
Mit unheimlicher Präzision zieht Nina Bußmann uns hinein in ein Indizienspiel von parabolischem Ausmaß. Während wir noch Opfer von Tätern zu unterscheiden suchen, drängt es uns unaufhaltsam hin zu jenem Moment, in dem ein Mann alles auf eine Karte setzt.

Olja Savicevic (Kroatien) wurde in Split geboren, studierte Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Zadar. Sie veröffentlichte drei Lyrikbände und brachte 2008 den hochgelobten Kurzprosaband Augustschnee (Voland & Quist) heraus.
Die Autorin, welche auch als Sprachwissenschafterin, Kritikerin und Herausgeberin arbeitet, gehört jener jungen Generation an, die den Krieg miterlebt hat, gewaltsame gesellschaftliche Umbrüche zu überstehen hatte und in der Nachkriegszeit mit der überschwappenden Welle der „westlichen“ Welt, der Kulisse des American Dream konfrontiert war. In ihren Geschichten stellt sich die Autorin all diesen Erfahrungen – ohne zu vergessen, daß ihre Generation jung ist, daß sie ein Anrecht auf Sehnsüchte, Hoffnungen, Träume, Verliebtheit ,Eifersucht, Romantik etc. hat. Und ohne zu vergessen, daß hinter dem „nun-könnte-endlichalles-gut-werden“ unheilbare Brüche, Bosheit, Dummheit und Vorurteil lauern.
Noch radikaler als in der Kurzprosa verfährt Olja Savicevic in ihrem Romandebüt Lebt wohl, Cowboys (Voland & Quist 2010, übersetzt von Blazena Radas) mit den zentralen Fragen nach Herkunft, Identität und Heimat. In einem Interview sagt sie: „Meine Geschichte ist die Geschichte einer Insiderin. Sie stellt den Süden Kroatiens als ein Dalmatien dar, das von Ausländern als Touristenhochburg wahrgenommen und in den Liedern der Einheimischen nur für seine Schönheit gepriesen wird. Der Roman betont die Ungereimtheiten zwischen diesem ,Leben im Paradies‘ und dem Leben, das für seine dauerhaften Bewohner manchmal eher einem Leben in der Hölle gleicht.

 
Aussender: dummail@gmx.at

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