Unter dem Motto „…in Fluss“ bietet das Viertelfestival NÖ vom 12. Mai bis
12. August 68 Kunstprojekten, davon 13 Schulprojekten, eine Bühne.
Das nach seinem „Nationalgetränk“ aus vergorenem Mostobst benannte Mostviertel war lange ein Zentrum der Eisenverarbeitung und des Holzhandels. Voraussetzung dafür war u.a. sein Reichtum an Flüssen, auf denen das für den Betrieb der Hammerschmieden erforderliche Holz transportiert wurde. Passend dazu lautet das Motto des „Viertelfestival NÖ – Mostviertel 2012“, das vom 12. Mai bis 12. August statt findet, „… in Fluss – analysieren, bewegen, verändern“. Realisiert werden 68 Kunst- und Kulturprojekte, davon sind 13 Schulprojekte.
„Das Viertelfestival NÖ ist ein enormer Impulsgeber für die kulturellen Initiativen der Region“, erklärt Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. „Eine Idee wird im Zuge des Viertelfestivals zu einem konkreten Projekt und viele dieser kulturellen Initiativen verankern sich dauerhaft in der Region“, so der oberste Kulturchef des Landes.
Gegenstand der Schulprojekte sind Aufbruch, Wandel und Veränderung in unterschiedlichen Zusam-menhängen:
Beim Projekt „Der Fall Egon Schiele“ unterziehen die SchülerInnen des BORG Neulengbach Schieles Blick auf Neulengbach malerisch einer Neuinterpretation. Mit „Einfälle statt Abfälle“ reagieren Sooßer FachschülerInnen durch kreatives Upcycling gebrauchter Gegenstände und alten Wissens kritisch auf die heutige Wegwerfgesellschaft. Mostviertler Montessori-SchülerInnen machen unter dem Titel „Von Platzhirschen und kleinen Fischen“ Tauschgeschäfte mit BürgermeisterInnen. Bei „Stadt – Land – Fluss“ erforschen SchülerInnen aus Pöchlarn, Melk und Emmersdorf die ökologische und kulturelle Bedeutung des Donauufers. Das Scheibbser Musikschulorchester „vielsAitig“ interpretiert die Suite für Kammerorchester „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns musikalisch und szenisch. Die beiden Musicals „Fortuna hilft immer“ der Musicaltruppe Neue Schule in Maria Anzbach und „Löwenherz“ der Europa-Mittelschule Pyhra sind Lehrstücke über Versöhnung, Frieden und Freundschaft als Voraussetzung für die Wendung zum Guten. Mit „VERSTRICKT – VERNETZT – IN FLUSS“ verbinden Radlberger VolksschülerInnen die beiden Ortsteile von Radelberg enger miteinander. Mit dem Musical „Ferraculus“ erzählen Steinakirchner HauptschülerInnen von der Metamorphose einer Fee zur Koboldin, die sich zu guter letzt in ihren Befreier verliebt. SchülerInnen und LehrerInnen der Privaten Volksschule Amstetten befassen sich im Projekt „LEBEN:BEWEGT“ in Form großformatiger Bilder mit dem Wandel von Natur, Landschaft und Menschen. „Schülerstrom und Redefluss“ ist ein Kommunikationsprojekt der SchülerInnen des BG und BRG Am¬stetten zur Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses. „Feuerpfote und der Donnerclan“ ist ein Stück der SchülerInnen der St. Pöltener Lehrwerkstatt im Wasserschloss über den gemütlichen Hauskater Sammy, der sich zum mutigen Kampfkater „Feuer-pfote“ wandelt. „Fantastische Welten“ der MittelschulerInnen Laabental, die mitunter höchst real wirken, eröffnen zwölf unter¬schied¬liche Stücke, die durchs Schulhaus wandern und einander während der Aufführung immer wieder berühren.
Aussender: Kulturvernetzung Niederösterreich, 2130 Mistelbach, Wiedenstraße 2, T: 02572/20250-13, F: DW -25, M: +43 (0)676/576 85 22, ursula.schalk@kulturvernetzung.at