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Veranstaltungen und Festivals

Vernissage der Ausstellung ?Verschwiegene Moderne?

Am Freitag, 13. April in der Regionalgalerie Vysocina in Jihlava/Iglau

– auf den Spuren der großen deutschböhmischen und jüdischen Künstler am 13. April 2012, um 17.00 Uhr, in der Regionalgalerie Vysocina in Jihlava/Iglau, Masarykovo námestí 24, 586 01 Jihlava.
Die Ausstellung Verschwiegene  Moderne / Illusionen und Träume / Mitteleuropäische Kunst aus der Privatsammlung von Patrik Šimon / 1880–1930 bahnt mit ihrem unkonventionellen Konzept den Weg zur neuen Wahrnehmung der mitteleuropäischen Avantgarde. Sie untersucht die Lücken in der Geschichte der diskontinuierlichen Kunstentwicklung, die sowohl mit bedeutenden Persönlichkeiten der Moderne und Avantgarde als auch mit aus heutiger Sicht unverzichtbaren Einzelgängern verbunden ist. Damit hängt die Reflexion des Schaffens der deutschböhmischen und der jüdischen Künstler zusammen, deren Schicksal in der allmählichen Verdrängung oder im absichtlichen Verschweigen ihrer Existenz vorm Hintergrund der wechselhaften  europäischen Geschichte bestand. Eine Vielzahl der vorgestellten Künstler stellte damals in Wien und Prag, in Berlin und München aus, ihre Werke waren in den Jahresausstellungen der Vereine und Salons zu sehen. „Die Rolle antagonistischer Beziehungen wurde ihnen erst durch spätere Interpretationen aufgezwungen, an denen sich die Kunsttheoretiker beteiligten,“ sagt Patrik Šimon, Besitzer der umfangreichen Sammlung und selbst Kunsthistoriker und Sammler.
Der Schwerpunkt der Ausstellung folgt zeitlich dem Beginn der Moderne – markiert durch wichtige Stilwandlungen in der Atmosphäre von Symbolismus, Jugendstil und Naturalismus, die mit dem Ende er „Belle Époque“ bis zur Zeit des Ersten Weltkriegs schroffe Stilwechsel generierten, in denen die ganze Kunst des Modernismus tief verwurzelt ist. Die Ausstellung zeigt nicht nur bedeutende Künstler der europäischen Avantgarde wie zum Beispiel Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka, Koloman Moser, Alfred Kubin, Edvard Munch, Jules Pascin, Otto Mueller u. a., sie sondiert zudem das Schaffen ihrer tschechischen Kollegen František Kupka, Ludek Marold, Gabriel Max, Vojtech Preissig, Jaroslav Panuška oder Josef Váchal bzw. macht mit Beispielen großer Künstler unter den Deutschböhmen bekannt, zu denen in der ersten Phase Richard Teschner, Emil Orlik, August Brömse, Wenzel Hablik u. a. zählten. Das gewählte Ausstellungskonzept ermöglicht es auch, die Vertreter der einheimischen tschechischen Avantgarde zu zeigen (Bohumil Kubišta, Václav Špála, E. A. Pittermann-Longen, Zdenek Rykr), deren Gegenstücke die Arbeiten der kosmopolitisch orientierten deutschböhmischen Maler darstellen (Maxim Kopf, Georges Kars, Max Pollak, Kurt Gröger, Hugo Steiner-Prag). Deutlich werden so die unterschiedlichen Tendenzen und Stimmungen, in denen sich die Atmosphäre der 1930er Jahre widerspiegelt.
Zur Ausstellung erscheinen zwei repräsentative umfangreiche Publikationen in tschechischer sowie in deutscher Sprache mit reichem Bildmaterial, in denen die ausgestellten Objekte in verschiedenen Kontexten vorgestellt werden (345 Seiten, 314 Farbabbildungen, Hardcover V8). Ausstellungstermin: 13. April 2012 – 07. Oktober 2012, Ausstellungsort: Oblastní galerie Vysociny v Jihlave (Regionalgalerie Vysocina in Iglau), Masarykovo námestí 24, 586 01 Jihlava; Öffnungszeiten: täglich außer montags, 09.00–17.00 Uhr, Vernissage: 13. April 2012 um 17.00 Uhr, www.ogv.cz
Eröffnung: Mgr. Aleš Seifert (Direktor der Galerie Jihlava), Mgr. Patrik Šimon (Privatsammler)und Dr. Leopold Kogler (Leiter des Niederösterreichischen Dokumentationszentrum in St. Pölten)

Aussender: Katka Krejcova, katka.krejcova@kulturvernetzung.at, +43676 672 1500

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