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Veranstaltungen und Festivals

Ausstellung - Mensch und Fisch

Noch bis 30. September auf Schloss Weitra

Das Waldviertel ist ohne seine Teiche ebenso wenig vorstellbar, wie ohne seinen Wald.

Eine sehenswerte Ausstellung auf Schloss Weitra zeigt erstmals in dieser Form die faszinierende Geschichte der Teichwirtschaft im Waldviertel, die Partnerausstellung im nahen Zumberk bei Nové Hrady, widmet sich jener in Südböhmen.

Die Ausstellung „Mensch und Fisch“ behandelt ein Thema, das wie kaum ein anderes typisch für das Waldviertel und benachbarte Südböhmen ist.
Seit dem Mittelalter zählt die Teichwirtschaft zu einem wichtigen Erwerbszweig im Waldviertel. Dabei wird gerade die Zucht des Karpfens, der vor 1000 Jahre nach Mitteleuropa eingeführt wurde, damit in Verbindung gebracht. Mit seinen über 1500 Teichen ist das Waldviertel heute das größte Karpfenproduktionsgebiet Österreichs.

Das Publikum wird in dieser von der Stadtgemeinde Weitra durchgeführten Schau in die Jahrhunderte alte Geschichte und gegenwärtige Bedeutung der Teichwirtschaft im Waldviertel entführt. Anschaulich wird die vielfältige Nutzung der Teiche, die Kunst der Bewirtschaftung, die Produktion von Speisefischen, der Transport und Verkauf, sowie die Bedeutung des Fisches als Nahrungsmittel in Geschichte und Gegenwart dargestellt. Ein Blick weit in die Geschichte zurück dokumentiert exemplarisch die Symbiose von Mensch und Fisch, das Kapitel „Ökologie“ greift die gegenwärtige Aspekte auf und weist so in die Zukunft.

Die Exponate wurden vorwiegend vom Ausstellungskurator Prof. Herbert Knittler und dem Stadthistoriker Dr. Wolfgang Katzenschlager ausgewählt und kommen zum überwiegenden Teil aus der Region. Viele Leihgaben wurden von den Teichwirtschaften des Waldviertels zur Verfügung gestellt, manche hervorragende Urkunden und Objekte stammen aus den Beständen des Schlossarchivs Weitra (Sammlung Fürstenberg). Ergänzt durch kostbare Objekte und Archivalien aus dem Niederösterreichischen Landesarchiv, dem österreichischen Museum für Volkskultur in Wien, dem Museum Humanum in Fratres, der Fischereigesellschaft von 1880,  der Universitätsbibliothek Salzburg und von privaten Sammlern.
Aber auch um Alltagsgegenstände werden gezeigt, die zu anschaulichen Szenerien, etwa eines Fischmarktes oder des Abfischens am Teich, zusammengestellt wurden.

Verantwortlich für die Gestaltung ist Projektleiterin Brigitte Temper-Samhaber (Fa. ILD Agentur für Regionalentwicklung), die gemeinsam mit dem Mag. Franz Pötscher und dem Grafiker Ewald Buhl einen zeitgemäßen und anschaulichen Weg gefunden hat, die Ausstellungsstücke in bestes Licht zu rücken. Mit der Form der Aufbereitung wendet sich die Ausstellung nicht nur an ein Fachpublikum, sondern spricht alle, die das Waldviertel schätzen und mehr über die kulturhistorische Leistung der Menschen erfahren wollen, die früher wie heute die Teichwirtschaft betreiben.

Mensch und Fisch entführt die BesucherInnen nicht nur in die Vergangenheit, sondern stellt ein aktuelles und zukunftsweisendes Thema dar. Ein Teil der Schau widmet sich der Bedeutung der heimischen Fische in der Kulinarik früher und jetzt.

Das Waldviertel ist Heimat unverfälschter, regionaler Produkte – und kann sich in der Braustadt Weitra mit Bier und dem bekannten Waldviertler Karpfen bestens präsentieren.

Die Ausstellung kann täglich, außer Dienstag, von 10:00 bis 17:30 Uhr auf Schloss Weitra besichtigt werden.

Aussender: Thomas und Brigitte Samhaber, Harmanschlag 38, 3971 St. Martin, office@ild.cc , Tel & Fax 02857/27 00, thomas: 0664 150 53 48, sam@ild.cc , brigitte: 0664 455 95 91, brigitte@ild.cc

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