Michael Bottig, Petra Buchegger, Martina Funder, Klaus Hollauf, Cornelia König, Doris Libiseller, Regina Hadraba, Ulla Reithmayr, Elisabeth Schafzahl, Kurt Spitaler, Tibor Solymos, Monika Triska-Schaudy
Performance: Martin Kolber
Vernissage: Fr, 6. Juli 2012, um 19 Uhr
Es spricht: Dagmar Travner, Autorin
Eröffnung: Gemeinderat Alexander Blümel
Ausstellungsdauer: 7. Juli 2012 – 26. August 2012
Ausstellung der Mitglieder des Kunstvereins Baden zum Jahresthema 2012
Beginning - Ending – Changing
"What we call the beginning is often the end. And to make an end is to make a beginning. The end is where we start from." -T.S. Eliot
Wir sehen unsere Existenz in der Zeitspanne zwischen Geburt und Tod. Ist diese Ansicht die ganze Wahrheit? Wir bringen schließlich eine beachtliche Menge Reisegepäck mit.
Noch immer steht das Leben auf der Agenda unbeantworteter Fragen. Aus religiöser Sicht entstanden alle Lebewesen durch übernatürliche göttliche Schöpfungskraft. Im Wissenschaftszeitalter kann diese Erklärung nicht mehr genügen. Eine von der Wissenschaft angebotene Ansicht ist, dass Leben von anderen Planeten auf die Erde übertragen wurde. Das wäre nur eine Problemverschiebung.
Der Tod war schon immer ein Ärgernis. Dennoch erschien er, insbesondere in alten Zeiten, nicht sinnlos. Man war der Meinung, dass es danach irgendwie weitergeht. Seit der Säkularisierung wird der Tod nicht nur als ärgerliches Ereignis, sondern auch als sinnfreies Walten der Natur gesehen. Das neue wissenschaftliche Weltbild jedoch legt nahe, das Mysterium des Todes zu überdenken.
Alle sieben Jahre erneuert sich der menschliche Körper. Alle Zellen sind dann gegen neue ausgetauscht. Das Bewusstsein merkt davon nichts; spätestens, wenn der Körper vor dem Aus steht, und alle Zellen zu zerfallen beginnen, merkt das Bewusstsein etwas von seiner Abhängigkeit. Dass mit dem Verlust aller Zellen alles aus sein soll, kann, besonders heute im digitalen Zeitalter, angezweifelt werden.
Heinz Altmann
Obenstehend einige philosophische Anmerkungen von Heinz Altmann zu den Themen Anfang, Ende und Veränderung.
Wir, der Kunstverein Baden, wollen uns 2012 mit Fragen zu Anfang, Ende und Veränderung auseinandersetzen. Was kann das für den Einzelnen und die Gesellschaft bedeuten? Wann beginnen wir unseren individuellen Arbeitsprozess, wann beenden und wann verändern wir ihn? Ist Veränderung möglich?
Aussender: Cornelia König, Tel 0650/47 100 11