Kontrastreiche Schichtungen geometrischer Formen unterschiedlichster Oberflächenqualität charakterisieren die Gemälde der Wiener Malerin Svenja Deininger (*1974). Ihre malerische Reflexion über die Möglichkeiten und Grenzen des Mediums artikuliert sich als spezifischer Umgang mit der Materialität des Trägers, der Grundierung oder der form- und raumgebenden Kraft der Farbe und schreibt sich prozesshaft in ihre Bilder ein, die sich als Feld optischer Widersprüche präsentieren. Das labile Gleichgewicht von Innen und Außen, Flächigkeit und Raumtiefe, verlockender Harmonie und bewusst erzeugten Irritationen generiert eine dialektische Bewegung, die ihre Bilder zum Oszillieren bringt.
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