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Veranstaltungen und Festivals

Sommerkino 2012: Film im Gastgarten

Am 22., 23. und August in Amstetten

Mittwoch, 22. August, ca. 20.45 Uhr
The Guard – ein Ire sieht schwarz ab 16!

John Michael McDonagh, IE/GB/AR, 2011, 96 min

Connemara an der Westküste Irlands ist ein hübscher Flecken Erde. Die Wiesen sind grün, der Himmel ist grau, der Atlantik tobt und die Menschen sind, ganz anders als das Wetter, sehr trocken. In Connemara passiert nicht viel – ideale Bedingungen für Gerry Boyle, um hier ein ruhiges Dasein zu fristen: Er ist ein alternder, etwas einsamer Polizist, der seinen Job nicht unnötig ernst nimmt. Doch als eines Tages die Leiche eines regelrecht hingerichteten jungen Mannes gefunden wird, stellt man Boyle einen ehrgeizigen jungen Kollegen aus Dublin zur Seite. Boyle widert die Aufregung und die Wichtigtuerei der Oberen mehr an als das blutige Verbrechen selbst.
„Es ist nicht der Plot oder das Genre, mit dem The Guard besticht. Der Film brilliert durch seine nahezu perfekten Dialoge und die wunderbar verschrobenen und ambivalenten Charaktere. Wie Brendan Gleeson den trinkenden, hurenden und zu rassistischen Ausfällen neigenden Kleinstadtbullen gibt, ist eine einzige Freude. Er ist ein Mann wie Whiskey: erdig, ungeschliffen, nur in Maßen bekömmlich und mit Sicherheit nicht jedermanns Sache. Don Cheadle als FBI-Agent Wendell Everett ist sein gelungenes Gegenstück: glatt, herrisch und professionell. The Guard singt das Hohe Lied auf unterschätzte Eigenschaften: Renitenz, schlechte Laune, Dickköpfigkeit und Freude (auch an unvernünftigem Vergnügen). – in Irland offenbar Tugenden. Im Mittelpunkt steht nicht der Großstadtpolizist, der sich mit den Spinnern vom Land arrangieren muss, sondern hier werden die Bürokraten und Aufschneider aus den Hauptquartieren und Großstädten als die merkwürdige Spezies vorgeführt. Kein Wunder also, dass The Guard in vieler Hinsicht an die Brenner-Filme mit Josef Hader erinnert.“ (Die Zeit)

Donnerstag, 23. August, ca. 20.45 Uhr
Spanien
Anja Salomonowitz, Österreich, 2012, 102 min

Spanien ist das Spielfilmdebüt der österreichischen Regisseurin Anja Salomonowitz und hatte auf der Berlinale seine Premiere; bei der Diagonale wurde Spanien als Eröffnungsfilm gezeigt.
Mitten in der Nacht auf einer einsamen Landstraße irgendwo in Österreich kracht ein Auto frontal in einen Kleinbus. Sava, der viel Geld dafür bezahlt hat, um von Moldawien nach Spanien geschmuggelt zu werden, klettert unsicher aus dem Buswrack. Wo ist er hier gelandet? Rasch verlässt er den Unfallort. Er findet Unterschlupf in einer Kirche, bietet seine Dienste als Holzschnitzer an und trifft dort auf Magdalena. In ihren Nächten malt sie Ikonen, tagsüber steht sie am Baugerüst im Innenraum der Kirche und legt Schicht um Schicht alter Fresken frei. Auch sie umgibt ein Geheimnis. Die kontemplative Arbeit bringt einander wortlos näher.
Albert hingegen, Magdalenas Ex-Mann und Fremdenpolizist, trachtet danach, Menschen auseinander zu bringen. Wie ein Spürhund schnüffelt er im Privatleben anderer und versucht, so genannte „Scheinehen“ aufzudecken. Dabei sehnt er sich manisch zurück an Magdalenas Seite. Über all dem thront Gabriel, der spielsüchtige Kranfahrer, der, dem Absturz nahe, letztlich die Chronologie der Geschichte bestimmt.
Eingefärbt in eine beeindruckend atmosphärische Ästhetik projiziert die Regisseurin Allegorien vom Weggehen und Ankommen auf die Kinoleinwand. Vieles teilt sich über Bilder und weniger über Dialoge mit. Das Wesentliche ist die Sehnsucht nach einem gerechten Ort, wo alles anders und das Leben besser ist. Es ist diese Sehnsucht, die die Welt verändert, und nicht die Vernunft, die immer an ihre Grenzen stößt. (red Diagonale)

Freitag, 24. August, ca. 20.45 Uhr
Le Havre
Aki Kaurismäki, FI/F/D, 2011, 93 min

Le Havre erhielt etliche Auszeichnungen, darunter den FIPRESCI-Preis in Cannes, den ARRI Preis beim Münchner Filmfest, den Goldenen Hugo des Chicago International Film Festival als bester Spielfilm und den renommierten französischen Louis-Delluc-Preis.
Marcel Marx, ein früherer Literat und wohlbekannter Bohemien, hat sich vor längerer Zeit in sein frei gewähltes Exil, die Hafenstadt Le Havre, zurückgezogen. Seinen Traum, eine Karriere als Schriftsteller einzuschlagen, hat er aufgegeben und verdient sich mehr schlecht als recht seinen Lebensunterhalt als Schuhputzer in der Nähe des Bahnhofs. Dennoch ist er mit seinem Leben zufrieden. Er lebt in einem kleinen Haus, wo ihm seine liebevolle Ehefrau Arletty und die Hündin Laika zur Seite stehen. Doch plötzlich erkrankt Arletty schwer und gleichzeitig trifft Marcel auf Idrissa, einen Jungen aus Gabun, der illegal nach Frankreich eingereist und vor den Behörden auf der Flucht ist.
Und so ist Marcel gezwungen, sich erneut gegen die menschliche Gleichgültigkeit zu erheben. Seine einzigen Waffen sind sein unerschütterlicher Optimismus und die ungebrochene Solidarität der Mitbewohner seines Quartiers. Mit ihrer Hilfe tritt er gegen den blindwütigen Machtapparat des Staates an, der die Schlinge um das Flüchtlingskind immer enger zieht. Es wird Zeit für Marcel, seine Schuhe zu polieren und die Zähne zu zeigen…


„Eine traumhafte, rührend-komische Vision von holder Eintracht“ (Susan Vahabzadeh)
„Ein Film voll guter Menschen, aber kein Gutmenschenfilm“ (Der Tagesspiegel)
So zeitlos wie ein Klassiker von Jean Renoir“ (Frankfurter Rundschau)

Ort: Café „Zum Kuckuck“, Linzerstr. 1, 3300 Amstetten
Eintritt: € 6,- für Erwachsene / € 3,- für Schüler und Studenten
www.kuckuck.at , www.suedfilmfest.at

Aussender: Südfilmfest Amstetten, Sevda Batmaz, sevda.batmaz@hotmail.com

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