Ein Vermächtnis der NÖ LA 2009 „Österreich.Tschechien. Geteilt-getrennt-vereint.“
Der Dokumentarfilm „Der Architekt Josef Hoffmann“ wurde von dem Filmstudio Theodor Mojzíš – VIDEO THEO in Kooperation mit dem Tschechischen Fernsehen produziert und entstand mit Unterstützung des Bezirks Vysocina, des Kunstmuseums in Olmütz/ Museum umení v Olomouci und dem Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung. Diese Dokumentation versteht sich als eine Art loser Fortsetzung des Leitgedankens der Niederösterreichischen Landesausstellung im Jahre 2009 – „Österreich. Tschechien. geteilt - getrennt – vereint.
Der weltbekannte österreichische Architekt Josef Hoffmann wurde in Pirnitz bei Iglau in einer deutschen katholischen Familie geboren. Aus diesem Grund ist der Mitteleuropäer Hoffmann (ähnlich wie der Komponist Mahler, der Philosoph Husserl oder der Architekt Loos) für Tschechen aus Böhmen und Mähren eine schwer einzuordnende Persönlichkeit. Hoffmann gilt als Pionier und wichtigste Persönlichkeit der Wiener Moderne. Ausgehend von den Fakten und der Sicht des Autors könnte die Betrachtungsweise des Films für die österreichische Öffentlichkeit, die Hoffmann für einen gebürtigen Österreicher hält, von Interesse sein. Hoffmann lebte 20 Jahre in Mähren und weitere 50 Jahre besuchte er diese Region. Nach Österreich befinden sich in Mähren und in Böhmen die meisten seiner Werke. Fragen hinsichtlich der kulturellen Koexistenz, des notwendigen Dialoges und der beiderseitigen Vereinfachung der Beziehungen bilden daher zwangsläufig einen bedeutenden Aspekt des geplanten Dokumentarfilms. Der Film hat die Ambition, sein architektonisches Werk und Wesen im Kontext zu präsentieren, zumal Hoffmann eine interessante, komplizierte und manchmal auch kontroverse Persönlichkeit war, genauso wie die europäische Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Adresse Kino Dukla: Jana Masaryka 1421/20 586 01 Jihlava
Weitere Infos: Mag. Philipp Lesiak (Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung, Standort Raabs/Thaya) philipp.lesiak@bik.ac.at
Aussender: „Kreis Vysocina“ (Bundesland)