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Veranstaltungen und Festivals

Ab 29. September: Zeit Kunst Niederösterreich

Hans Kupelwieser / Landhausgalerie für zeitgenössische Kunst St. Pölten

Landesmuseum Niederösterreich, Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten
29. September 2012 bis 27. Jänner 2013
Eröffnung: Freitag, den 28. September 2012
HANS KUPELWIESER - REFLECTIONS

Ab 29. September 2012 präsentiert ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH an seinem zweiten Standort, in der LANDESGALERIE FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST ST. PÖLTEN im Landesmuseum Niederösterreich, Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten, die Einzelschau: HANS KUPELWIESER. REFLECTIONS.

Die große Personale von Hans Kupelwieser zeigt unter dem Titel REFLECTIONS für die Ausstellung eigens konzipierte neue Werkgruppen und stellt diese in eine retrospektive Zusammenschau mit einer Auswahl von Frühwerken.
Die präsentierten Arbeiten geben einen Überblick zu Hans Kupelwiesers reflexiven Umgang in und mit seinem Schaffen, wie der Künstler – auf eindrucksvolle Weise immer wieder aufs Neue – ästhetisch mit dem Zweidimensionalen und Dreidimensionalen, der Fläche, dem Plastischen, dem Kinetischen und dem Virtuellen bis hin zur hybriden Architektur jongliert. Im Zentrum von skulpturalen Werken vermittelt die Werkschau, zu der auch ein Katalog erscheint, authentisch ein wegweisendes Schaffenswerk.

„Das Auswählen, Zusammenstellen und Produzieren für diese Ausstellung ist für mich durchaus mit der künstlerischen Tätigkeit vergleichbar. Die Retrospektive komprimiert räumlich und zeitlich, bringt meine Kunst für die Wahrnehmung auf den Punkt. Das Nebeneinander der Kunstwerke in der Ausstellungshalle bzw. im Katalog ergibt einen neuen Dialog der Arbeiten und Objekte untereinander. Was retrospektiv mehrere Jahrzehnte waren, sind zeitliche Gedankenblitze. Es sind unterschiedliche Erscheinungsformen, und alle Interpretationen sind Reflexionen“, so Hans Kupelwieser zu seiner Herangehensweise an die Ausstellung in der LANDESGALERIE FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST ST. PÖLTEN im Landesmuseum Niederösterreich.

Der in Wien und Lunz lebende und arbeitende Künstler besuchte die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien (1970–1973) und die Universität für angewandte Kunst in Wien (1976–1982) bei Herbert Tasquil, Bazon Brock und Peter Weibel. Seit 1995 ist Hans Kupelwieser Universitätsprofessor und Vorstand am Institut für Zeitgenössische Kunst an der TU Graz, Fakultät für Architektur.

Eine große Bedeutung beim Erforschen und Ausloten einer adäquaten, zeitgenössischen Formensprache hat für Hans Kupelwieser die Verwendung verschiedener Techniken, Medien und Materialien. Der Bogen spannt sich von frühen fotografischen Arbeiten mit konzeptuellen Aspekten, über Objekte zur vergleichenden Kunstgeschichte bis hin zur Erprobung neuer Sehweisen, Neuerfindungen und der Produktion von noch nicht Gesehenem.

Zur Eröffnung der Ausstellung erscheint die Publikation:
HANS KUPELWIESER. REFLECTIONS
Herausgeber: ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH, Englisch, Deutsch, 2012, Textbeiträge von Dieter Buchhart, Brigitte Huck und Christian Janecke, sowie ein Gespräch des Künstlers Hans Kupelwieser mit der Kuratorin Alexandra Schantl Verlag für moderne Kunst Nürnberg, Softcover.

ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH
Ziel von ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH ist es, herausragende künstlerische Positionen aufzuzeigen und im Hinblick auf die Rezeption österreichischer Gegenwartskunst nachhaltige Arbeit zu leisten. Um der Bedeutung und hohen Qualität des künstlerischen Schaffens Rechnung zu tragen, erschließt ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH an zwei Standorten im Zentralraum Niederösterreichs – in Krems und in St. Pölten – neue Ausstellungsflächen.

Es sind dies zum einen die säkularisierte Dominikanerkirche im Zentrum von Krems, in deren angrenzendem Klostertrakt auch das Stadtmuseum untergebracht ist, und zum anderen die von Hans Hollein realisierte Shedhalle im Kulturbezirk St. Pölten, die seit 2002 eine bauliche Einheit mit dem Landesmuseum Niederösterreich bildet. Da beide Ausstellungsflächen im Verbund musealer Einrichtungen angesiedelt sind, wurden sie für die Anforderungen von ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH durch die Architekten Lukas & Fritz Göbl / Franz Gschwantner und das Team BWM baulich adaptiert und den Anforderungen moderner Präsentationen angepasst. Durch die unterschiedliche architektonische Beschaffenheit der beiden Ausstellungsräume – die mittelalterliche Kremser Sakralarchitektur und der moderne St. Pöltener Museumsbau – eröffnet sich ein Spannungsfeld, in dem die Begegnung mit zeitgenössischer Kunst Quelle von Inspiration und Irritation ist. Alle Werkpräsentationen im Rahmen von ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH stehen unter der künstlerischen Leitung von Dr. Alexandra Schantl.

BESUCHERINFORMATION: Niederösterreichische Museum Betriebs GmbH, ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH, Landesgalerie für zeitgenössische Kunst, St. Pölten | Krems, Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten, Tel 02742/90 80 90 und office@zeitkunstnoe.at , www.zeitkunstnoe.at

Aussender: Mag. Christina Werner, w.hoch.2wei. Kulturelles Projektmanagement, werner@kunstnet.at

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