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Veranstaltungen und Festivals

?Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull? & ?Die Geggis?

Diese Woche in der Pölz-Halle in Amstetten

DIE BEKENNTNISSE DES HOCHSTAPLERS FELIX KRULL
Schauspiel nach dem Roman von Thomas Mann
Donnerstag, 11. Oktober 2012 | 19.30 Uhr | Pölz-Halle Amstetten

Karten: Kultur- & Tourismusbüro Amstetten Tel 07472/601-454 online: www.avb.amstetten.at , Kartenpreise: € 25,00 – 33,00

„Ausgerechnet der Nichtsnutz, der ins eigene Bild und Dasein verliebte Unmoralische geht als Glückspilz durch diese Welt und gewinnt ganz selbstverständlich die Herzen. Er wird geliebt, trotz all seiner Ungereimtheiten. Man verzeiht ihm, weil man ihn ins Herz geschlossen hat. Von Krull konnte man nichts erwarten, außer Schönheit, Eleganz und Sympathie allüberall. All das garantierte ihm Absolution und ungeteilte Zuneigung und Liebe.“ (Aus Bernd M. Kraske: Im Spiel von Sein und Schein. Thomas Manns Hochstapler-Roman „Felix Krull“)

„Bekenntnisse des Felix Krull“ begleiteten Thomas Mann sein Leben lang. „Sein Felix Krull“ lag ihm mehr als jedes andere Werk am Herzen, es weist starke autobiografische Züge auf. Wie Manns Tagebücher, Briefe und die Forschung belegen, spiegelt die in Episodenform verfasste Lebensgeschichte, die in der Tradition des Schelmen- und Abenteuerromans steht, gleichzeitig aber auch den klassischen Bildungsroman parodiert, Details und Stationen der Mannschen Vita wider; sie reflektiert aber auch seine große Themen wie „der Künstler und das Bürgertum“, wenn auch in wesentlich humoristischerer Form als in seinen anderen Romanen. Hier geht es um den Hochstapler als Künstler, der als Hermes, als Gott der Diebe und Schwindler, angebetet wird! Inspiriert von den Betrügereien des rumänischen Hochstaplers Georges Manolescu um 1905 hatte er die ursprünglich in zwei Teilen geplante schillernde Vita des Felix Krull 1909 zu schreiben begonnen. Den ersten Teil schloss er jedoch erst 1954 nach einer Pause von über vierzig Jahren ab, den zweiten Teil schrieb er niemals. Manns faszinierendes Porträt von Felix Krull hat seitdem Leser, Zuhörer und Zuschauer gleichermaßen in den Bann gezogen, die Memoiren sind mehrfach verfilmt und dramatisiert worden.

INHALT
Von Thomas Mann: „Das äußere Leben des Felix verläuft, kurz zusammengefasst, wie folgt. Nach dem Tode seines Vaters in der rheinischen Provinzstadt treibt er, der nie mit einer Schule fertig geworden ist, sich in Frankfurt herum. Vom Militärdienst simuliert er sich auf geniale Weise frei (denn Krankheit vorzutäuschen ist er besonders begabt) und kann nun, zirka neunzehnjährig, in Paris eine Stellung antreten, die ihm sein Pate, ein schrulliger Maler, durch seine Verbindungen in einem großen Hotel verschafft hat. Auf der Reise, bei der ‚Douane’, entwendet er einer Dame ein Juwelenkästchen und hat, als Liftboy, dann mit eben dieser Dame ein noch weiter einträgliches Liebesverhältnis. Sie ist sehr reich verheiratet, Dichterin, die in ihm eine Verkörperung des Hermes, des gewandten Gottes der Diebe sieht. So macht er die Bekanntschaft seines mythischen Vorbildes.
Vom Lift wird er nach einiger Zeit als Kellner in den Speisesaal versetzt und lernt dort einen jungen Luxemburger Aristokraten kennen, einen Marquis de Venosta, der häufig das Restaurant besucht, entweder allein oder mit seiner Geliebten, einer reizenden kleinen Chanteuse namens Zaza. Der junge Marquis, reicher Leute Sohn, hat es sich in den Kopf gesetzt, das Persönchen zu heiraten, wovon seine Eltern Wind bekommen. Um ihn aus Paris zu entfernen und ihn von Zaza loszumachen, schreiben sie ihm eine einjährige Weltreise vor, in die er, da ihm sonst Enterbung droht, einwilligt, aber nach einem Ausweg sucht, der es ihm ermöglicht, heimlich bei seiner Geliebten zu bleiben. So kommt es zu einer Verabredung zwischen ihm und Felix, von dem er wie alle Welt sehr angetan ist, daß dieser statt seiner, als Marquis de Venosta, die Reise machen soll, während Louis selbst sich mit seiner Zaza in einer Pariser Vorstadt verborgen hält.“ (Thomas Mann in einer Sonderausgabe der Vereinigung Oltener Bücherfreunde, die 1953 in nur 765 nummerierten Exemplaren gedruckt wurde.)
„Bleibt nachzutragen, dass Felix Krull auf seiner Reise als Marquis de Venosta den Lissabonner Museumsdirektor Kuckuck kennenlernt, in dessen Haus mit Frau und Tochter anbandelt, vom
portugiesischen König empfangen wird. In Lissabon endet der Roman.“ (Aus Bernd M. Kraske: Im Spiel von Sein und Schein. Thomas Manns Hochstapler-Roman „Felix Krull“.)

DIE GEGGIS -Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Mira Lobe
Theater ASOU / Graz | For Kids 3+
Sonntag, 14. Oktober 2012 | 15.00 Uhr | Pölz-Halle Amstetten

Karten: Kultur- & Tourismusbüro Amstetten Tel 07472/601-454 sowie in allen Volksbanken. online: www.avb.amstetten.at Kartenpreise: € 6,50 – 8,50

Wer sind die Geggis? In kurzen Worten: Es gibt zwei Sorten: die FELSGEGGIS und die SUMPFGEGGIS. Felsgeggis sind rot, können klettern und klimmen; Sumpfgeggis sind grün, können tauchen und schwimmen. Im nächtlichen Dunkel kann man die beiden kaum unterscheiden. Doch können die beiden einander nicht leiden! Weil sie sich stets aus dem Wege gehn, hat keiner den andern jemals gesehn…

Durch einen Zufall trifft Gil, ein Sumpfgeggi, auf Rokko, einen Felsgeggi. Wie werden sie miteinander umgehen? Wie auf den anderen zugehen? Etwa gar den anderen verstehen …?

Mira Lobe:
Mira Lobes Bücher sind geprägt von Wärme, Zuneigung, Geduld, Verständnis, Engagement, Toleranz: Verständnis für die Außenseiter, Geduld gegenüber den Schwachen, Stimmigkeit und Spannung in der Handlungsführung und in der Zeichnung der Dargestellten. Jedoch auch Sprachspiel und Humor kommen nicht zu kurz.
Die Autorin Mira Lobe wurde 1913 als Hilde Mirjam Rosenthal in Schlesien geboren und wollte - da ihr Schreibtalent bereits in der Schule auffiel - Schriftstellerin werden. Als Jüdin war ihr das im nationalsozialistischen Deutschland aber verwehrt geblieben. 1936 verließ sie Deutschland und flüchtete nach Palästina, wo sie 1942 Friedrich Lobe ehelichte. 1957 zog sie mit ihrer Familie (endgültig) nach Wien. Dort verstarb sie 1995, nachdem sie mehr als 100 Kinderbücher verfasst hatte.

Aussender: Christa Artmüller, Amstettner Veranstaltungsbetriebe GmbH, Stadionstraße 12, 3300 Amstetten, Tel 07472/601 – 543, Fax 07472/601 – 549, c.artmueller@avb.amstetten.at , www.avb.amstetten.at , www.facebook.com/avbamstetten

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