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Veranstaltungen und Festivals

JESSAS NA! Wienerisches von Gulda, Rüegg, Neuwirth, Radanovics, Schmidinger & Ambros

Am 3. November, 19.30 Uhr in der Pölz Halle Amstetten

Karten: Kultur- & Tourismusbüro Amstetten Tel 07472/601-454
online: www.avb.amstetten.at . Kartenpreis: € 19,00

Heidemarie Gruber - Flöte, Gesang / Hubert Kerschbaumer - Klarinette, Gesang / Sabine Nova – Violine / Arne Kircher – Violoncello / Rainer Nova – Klavier

Es lebe der Zentralfriedhof! Die Szene wirkt makaber…

Und doch hat Wolfgang Ambros mit seinem Lied wohl den Nerv jener Wiener Seele getroffen, die „auf Du“ mit der Urangst menschlicher Existenz zu sein scheint.

Seit jeher schwebt über dieser Stadt ein Geist, der den Volksmund wie Künstler gleichermaßen zur Beschäftigung mit den „letzten Dingen“ inspiriert hat.

Einer abnorm großen Vielfalt an Wiener Dialektausdrücken für das Sterben, die auch als Verharmlosung dessen verstanden werden können, stehen erschütternde Meisterwerke immanenter Todesahnung von Komponisten wie Mozart, Schubert oder Mahler gegenüber.

Ein Verwandter der schwarzen Wiener Mentalität eines Helmut Qualtinger ("In Wien muasst erst sterben, damit‘s di hochleben lassen, aber dann lebst lang.") oder Georg Kreislers („Der Tod das muss ein Wiener sein“) war auch der Pianist und Komponist Friedrich Gulda. Sein inszeniertes, aktionistisches Spiel mit dem eigenen Ableben bildete den jüngsten Höhepunkt dieses schwarzen Wiener Humors.

Friedrich Gulda war es auch, der dem traditionellen Wienerlied in den 60er Jahren neuen Atem einhauchte, und so als einer der ersten wesentlichen Anteil für das bis heute anhaltende Revival dieses Genres hatte. In seinem Pseudonym „Golowin“ verkörperte Gulda einen „Blues-Sänger im Geiste Ottakrings“ und verband die Wiener Musik in kunstvoller Weise mit dem Jazzidiom.

In „Jessas Ja - G´schichten vom Spittelberg“ - einer Auftragskomposition des CrossNova Ensembles - illustriert Mathias Rüegg morbide Stimmungsbilder auf melancholisch grantelnde Texte, wie sie typischer für Wien nicht sein könnten.

Roland Neuwirth, der sich selbst als eine Art letzter Saurier der Gattung Wienerlied sieht, versteht wie kaum ein anderer das raunzend-aggressive Timbre der „Eingeborenen“ in Liedform zu gießen. Mit einer barock anmutenden Partita über ausgewählte Lieder aus Neuwirths umfassenden Oeuvre schrieb Michael Radanovics dem CrossNova Ensemble ein teils “schrammelndes“, teils grooviges und zugleich urwienerisches Werk auf den Leib.

Inhaltlich wie musikalisch ist es von hier aus nur mehr ein kurzer Weg zu Ambros´ Zentralfriedhof. Dieser Friedhof Wiens - eine der populärsten Sehenswürdigkeiten der Stadt - ist zwar nur halb so groß wie Zürich, angeblich aber mindestens doppelt so lustig

Mit Werken - die gleichermaßen dem Idiom wienerischer als auch den verschiedenen Spielformen zeitgenössischer Musik verhaftet sind - greift das CrossNova Ensemble diese seltsame Tradition neu auf und macht das dunkle Wien abseits hochstilisierter, kommerzieller Klischeebilder hörbar.

www.novasounds.at

Aussender: Christa Artmüller, Amstettner Veranstaltungsbetriebe GmbH, Stadionstraße 12, 3300 Amstetten, Tel 07472/601 – 543, Fax 07472/601 – 549, c.artmueller@avb.amstetten.at , www.avb.amstetten.at , www.facebook.com/avbamstetten

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