Festsaal des Museums Mödling, Josef Deutsch Platz 2
Ein Wahlspruch: Ich pfeife auf Rekorde wenn alle rennen will ich als Letzte wo es noch leise ist meine eigenen langsamen Wege gehen
Rudolf Felmayer, der ein offenes Ohr für Talente hatte, war es, der 1964 den ersten Lyrikband von Ilse Tielsch heraus-brachte. Erich Auer las die Gedichte. Zwei wunderbare Menschen halfen damals einer jungen Autorin auf den Weg. Diese ersten Gedichte sind zu einem Lebenswerk angewachsen:
„Manchmal ein Traum, der nach Salz schmeckt“
…sagt Ilse Tielsch. Erinnerungen werden wach:
die Flucht aus der süd-mährischen Heimat; erstes Fußfassen in Oberösterreich; trotz harter Arbeit – Matura; Studium in Wien; Werkstudentin; Promotion 1953; erste Veröffentlichungen.
Heute ist Ilse Tielsch eine der bekanntesten österreichischen Autorinnen in Lyrik und Prosa; die künstlerische Arbeit für Film und Fernsehen ist ihr ebenso vertraut, wie der persönliche Kontakt bei Lesungen und Vorträgen. Ihre Arbeiten sind in 24 Sprachen übersetzt. Die vielen Auszeichnungen sind Beweis für Anerkennung und Erfolg.
Der von Adolf Opel gedrehte Kurzfilm begleitet uns titelgebend durch den heutigen Abend.
Aussender: Tielsch Ilse, tielschilse@utanet.at