Vladimir Vertlib ist österreichischer Schriftsteller, 1966 in Leningrad, dem heutigen St. Petersburg geboren. Er emigrierte 1971 mit seiner Familie aus Russland. Stationen der Odyssee, die ihn schließlich 1981 nach Österreich brachte, waren Israel, die Niederlande, die USA und Italien. Er studierte in Wien Volkswirtschaftslehre. Er lebt derzeit in Salzburg. Vertlib ist ob seiner aufregenden Biographie ein gefragter Interviewpartner, er veröffentlicht in zahlreichen Literaturzeitschriften und Magazinen. 1995 erschien sein erstes Buch, "Abschiebung". In seinen Büchern verarbeitet er Erfahrungen aus seinem Migrantenleben. Das Thema Emigration und Migration ist in seinem Leben und auch in seinen Büchern immer ein wesentliches gewesen. Dass seine Romane trotz der geschilderten schrecklichen oder unerfreulichen Ereignisse nicht nur niederschmetternd wirken, verdanken sie einer gehörigen Portion Ironie, der farbigen Ausschmückung einzelner Episoden und dem Lebenswillen ihrer Protagonisten. Vertlib erhielt zahlreiche Preise. Ö1-Hörerinnen und –Hörern wird er vielleicht aus der Serie von Europajournal-Sommergesprächen im heurigen Sommer bekannt sein.
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