Peter Kölbl
1955 in Wr. Neustadt geboren, 1971 Ausbildung zum KFZ-Mechaniker, 1978 Berufswechsel in den Postdienst, 2001 krankheitsbedingte Frühpensionierung.
Wie es sich für einen wahren Künstler geziemt, weist auch Peter Klöbls Lebensgeschichte so manche große Herausforderung und wichtige Neuorientierung auf. Prägende menschliche Beziehungen waren dabei ebenso Teil seines Weges, wie die Diagnose Tourette Syndrom, die sein Leben grundlegend verändern sollte.
Seine künstlerische Entwicklung begann 1997, als er durch das Zeichnen kleiner Bleistiftsskizzen die Maleier für sich entdeckte. Anfangs nur therapeutische Entspannungsübung, wandelte sich sein Schaffen schon bald zur tiefen Passion. Eine Passion, die ihn bis heute fest in ihrem Bann hält.
Nach einigen Grundkursen an der Volkshochschule Wr. Neustadt formte Peter Kölbl sein Talent überwiegend autodidaktisch, als Mitglied einer kleinen Künstlerrunde in Niederösterreich. Kurze Ausflüge in die Welt von Öl und Acryl haben sein Spektrum erweitert und seine Verbundenheit zur Aquarellmalerei noch weiter vertieft.
Der sichere Blick für Perspektive sowie der gefühlvolle Umgang mit Stimmungen und Licht sind Peter Kölbls wichtigste Instrumente. Seine Bilder sprechen eine klare, realistische Sprache und spiegeln seine Liebe fürs Detail deutlich wieder. Die Architektur historischer Gebäude inspiriert ihn ebenso, wie die Schönheit der Natur im wechselnden Kleid der Jahreszeiten.
Seine aktuelle Ausstellung „Bilderbogen“ wird am Do. 11. April 2013, um 19 Uhr im Markowetztrakt von Schloss Kottingbrunn eröffnet. Venezianische Architektur, Blumen und Landschaften stehen diesmal im Mittelpunkt und laden in prachtvollen Farben zum Träumen ein.
Vernissage: Do, 11. April 2013, 19 Uhr, Schloss Kottingbrunn, Markowetztrakt
Ausstellungstermine: 12., 13., 14. sowie 19. & 21. April 2013, jeweils von 15-18 Uhr
Nähere Infos siehe www.kulturszene.at
Aussenderin: Gerda M. Kovács, kunstvoll.aquarell@gmail.com