Aufgrund der modernen Medizin dürfen sich die Menschen einer immer höheren Lebenserwartung erfreuen. Immer mehr Menschen sind jenseits der 50 Jahre, die über 80-jährigen bilden die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe Österreichs. Bei einer EU-weit durchschnittlichen Lebenserwartung von 81 Jahren (Frauen) bzw. 75 Jahren (Männern) ist die „Herausforderung Alter“ ein Aspekt, mit dem sich früher oder später jeder zu befassen hat und welcher bei wirtschaftlichen Überlegungen, in der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens und in der Forschung eine immer wichtigere Rolle spielt.
Nicht nur die Kostenfragen, wie die Sicherung der Pensionen, müssen bei sich umkehrenden demographischen Strukturen bedacht werden. Zunehmend stehen auch Gedanken über Wohlbefinden und Lebensqualität im Alter im Mittelpunkt der Überlegungen: Gesundheit und physisches Wohlbefinden, Persönlichkeitsmerkmale, soziale Netzwerke, Wohnsituation, Mobilität und Freizeitverhalten spielen eine große Rolle.
Die meisten Herausforderungen, die das Alter mit sich bringt, betreffen aber nicht allein die ältere Bevölkerungsgruppe, sondern das gesellschaftliche Gefüge insgesamt. Was kann jeder persönlich dazu beitragen, das Thema Alter und die damit verbundenen Chancen und Probleme zu meistern?
Es diskutieren:
Prim. Univ. Doz. Dr. Manfred Weissinger - Ärztlicher Direktor, Landesklinikum Zwettl
Univ. Prof. Mag. Dr. Franz Kolland - Altersforscher, Institut für Soziologie, Universität Wien
Dr. Erika Hronicek - Kinderärztin in Pension, Zwettl
Der Eintrittt ist frei!
Aussender / Infos: Maria Wurz, Waldviertel Akademie, Bahnhofstraße 12, 3830 Waidhofen an der Thaya, Tel 02842/537 37, www.waldviertelakademie.at