Florian MENDE – Fotografie, Brigitte MENDE – Monotypie
16. Mai – 26. Mai 2013
Theater am Steg, Kreativzentrum, Baden, Johannesgasse 14
Di.-Fr. von 14 – 20 Uhr und bei Veranstaltungen geöffnet
Begrüßung und Eröffnung: GR Hans Hornyik
zu den Künstlern spricht: Prof. Mag. August Breininger
Die Künstler werden auch Donnerstag, 16. Mai 2013 von 18 bis 20 Uhr anwesend sein.
Zwei Generationen laden zu einer Ausstellung ihrer Arbeiten ein. Das Ergebnis der eingefangenen Motive überrascht sowohl was die Fototechnik als auch die Kreativität beim Druckverfahren anbelangt. Verbindendes Element ist die Begeisterung an der künstlerischen Umsetzung mit unterschiedlichen Darstellungsformen.
Florian Mende - Fotografie
wohnhaft: Traiskirchen
Schule: Baden, Biondekgasse, 3. Realgymnasium
Hobbys: Tennis, Laufen, Schwimmen, Gitarre, Fotografie
Fotografieren statt knipsen. Florian Mende, 13jähriger Gymnasiast, beschäftigt sich neben seinen vielen Hobbys und sportlichen Aktivitäten intensiv mit der Fotografie. Wer dies ernsthaft betreiben möchte, kommt um dementsprechende Anschaffungen nicht umhin; ebenso wichtig ist das Know-how – beides ist im Aufbau und gestaltet sich zielorientiert. Die Auseinandersetzung mit diesem Medium macht Lust darauf, die eigene Kreativität zu entdecken. Ein wunderbarer Ausgleich zum schulischen Geschehen.
Brigitte Mende – Monotypie
geb.: Schwertberg, OÖ
wohnhaft: Baden
erreichbar: 0650/28 12 777, brigitte.mende@aon.at , www.brigittemende.at
Aquarell-, Öl-, Acryl-, Monotypie- und Fototechnik
MONOTYPIE
Spontan, häufig unbedacht. Einfach passieren lassen. Oft aus dem Nichts etwas Besonderes entstehen lassen. Herausforderung. Ständiger Lernprozess. Das ist Monotypie.
Monotypie ist ein im 17. Jahrhundert von Giovanni Benedetto Castiglione (1616–1670) erfundenes Verfahren der bildenden Kunst. Es wird auf Glas-, Acryl oder Metallplatten gezeichnet oder gemalt und mittels Druckerpresse auf Papier übertragen. Es entsteht beim Abzug ein Plattenrand wie beim Tiefdruck. Anschließend kann noch weitergearbeitet, korrigiert oder umgestaltet werden. Monotypie ist ein Verfahren des Hochdrucks, daher eine Verbindung von Malerei, Zeichnung und Grafik. Eine spannende Sache, überraschende Ergebnisse und wundervolle Momente sind vorprogrammiert.
Diese schönen Momente des Entstehens sind gespeichert, werden beim Betrachten der eigenen Bilder wieder hervor- und damit verbundene Gefühle wieder wachgerufen. Es ist keine „Arbeit“, sondern eine reizvolle Balance zwischen dem Experiment mit einigermaßen ungewissem Ausgang und dem Wissen, dass sich gerade infolgedessen die Möglichkeit bietet, Neuland zu betreten und etwas Besonderes zu schaffen. Und das spüren die Betrachter.
Florian Mende und Brigitte Mende - es trennen einander 50 Lebensjahre. Die Begeisterung zur Darstellung, wenn auch in unterschiedlicher Form ist und bleibt dieselbe. Freude an Kunst ist an kein Alter gebunden!
Aussender: Brigitte Mende, brigitte.mende@aon.at , information@brigittemende.at