Vor 100 Jahren, am 23. März 1913, eröffnete im St. Pöltner Stadttheater das erste Kino der Stadt. Die Kulturverwaltung und das Stadtmuseum präsentieren gemeinsam mit dem Cinema Paradiso im Rahmen der „St. Pöltner Festwochen“ einen Rückblick auf die Geschichte des Kinos in der Stadt. Dazu zeigen wir Arbeiten von aus St. Pölten stammenden Schauspielern und Regisseuren.
Einer der bekanntesten Filmschaffenden ist der in St. Pölten geborene Bernhard Wicki, von dem wir zwei Filmen zeigen. Darüber hinaus präsentieren wir wenig bekannte Schauspieler aus der niederösterreichischen Landeshauptstadt und Geschichten, wie jene über den Karrierebeginn von Reinhard Schwabe nitzky am St. Pöltner Stadt theater. Auch treten in Filmausschnitten der Burgschauspieler Richard Eybner oder Kammersänger Peter Minich auf. Ebenso soll das Augenmerk auf bislang unbekannte oder nur wenig bekannte Filmschauspieler aus der Traisenstadt gelenkt werden. Im Rahmen von Cinema Breakfast, dem Frühstückskino im Cinema Paradiso, zeigen wir Kurzfilme mit Drehort St. Pölten. Es präsentieren sich unter anderem junge Film schaffende und auch der ambitionierte Film- und Videoclub St. Pölten.
28.5. – 2.6.13: AUSSTELLUNG: VOM WANDERKINO ZUM PROGRAMMKINO
Präsentation ausgewählter Materialien zur St. Pöltner Kinogeschichte. Begleitend zu den Veranstaltungen der St. Pöltner Filmtage werden im Foyer von Cinema Paradiso Fotos einstmals bestehender Kinos ebenso präsentiert wie Kinoplakate aus vergangenen Tagen; ergänzt wird die Präsentation durch alte Kinoprogramme und exemplarische Autogramme von Filmstars von gestern. im Kino-Foyer
28.5.13: VORTRAG + FILM: ALS DIE BILDER LAUFEN LERNTEN
Kino in St. Pölten von den Anfängen bis zum 2. Weltkrieg – Vortrag Dr. Karl
Der Vortrag skizziert die Entwicklung St. Pöltens als Kinostandort von den ersten provisorischen Anfängen nach 1900 bis zur ersten Hochblüte in der Zwischenkriegszeit. Dabei werden unter anderem auch die Schwerpunkte der Programmgestaltung der einzelnen Kinos betrachtet und das Verhältnis zum inter nationalen Film (insbesondere zu Hollywood) heraus - gearbeitet. Gespannt sein können Filmfreaks auch auf die Hitliste der St. Pöltner Filmlieblinge, die natürlich ebenso im Bild präsentiert werden wie entsprechendes historisches Anschauung material.
St. Pölten anno dazumal – Raritäten aus dem Filmarchiv. Im Anschluss an den Vortrag werdeb Raritäten aus Filmarchiven in einem Zusammenschnitt präsentiert. 28.5.13, 19.30 Uhr, Vortrag + Film, Eintritt frei! Reservierungen und Platzkarten an der Kinokassa
2.6.13: ROUND-TABLE + KURZFILM
St. Pölten und die Welt des Films. Im beliebten Frühstückskino von Cinema Paradiso treffen sich Filmschaffende und Kinokenner aus St. Pölten zu einen Round-Table: Schauspielerlegende Hannes Thanheiser, Filmemacherin Anita Lackenberger, FH-Studiengangsleiter Alois Frotschnig, Christoph Schnabel vom St. Pöltner Film- und Videoclub und Thomas Pulle vom Stadtmuseum St. Pölten u.a.m. werden unter der Moderation von Alexander Syllaba von ihrer Filmleidenschaft erzählen und mit dem Publikum in die Welt des Films in St. Pölten eintauchen.
2.6.13: St. Pölten als Filmschauplatz
Ö 2013, von Karl Kilian - Ein besonderes Highlight leitet den Round-Table ein: der Kurzfilm vom St. Pöltner Regisseur Karl Kilian feiert Österreich-Premiere.
2.6.13, 11 Uhr, Kurzfilm + Round-Table, Eintritt frei! Platzkarten an der Kinokassa
30.5.13: DIE ZÜRCHER VERLOBUNG
D 1957, Reizende, turbulente Filmkomödie mit Bernhard Wicki und Lieselotte Pulver in den Haupt rollen. Drehbuchautorin Juliane Thomas (Lieselotte Pulver) flüchtet aus dem regnerischen Hamburg in die sonnige Schweiz, wo sie sich in den attraktiven Arzt Dr. Jean Berner (Paul Hubschmied) verliebt. Aus ihrer eigenen Liebesgeschichte macht sie ein Drehbuch, das der Berliner Regisseur Paul Frank (Bernhard Wicki) verfilmen soll. Frank verliebt sich unsterblich in Juliane, die seine Gefühle zunächst aber gar nicht erwidert. Als Frank Juliane auf einer langen Autofahrt zu ihrer angeblichen Verlobung in Zürich mitnimmt, überschlagen sich die Ereignisse.
2.6.13: DIE BRÜCKE
D 1959, Dem St. Pöltner Bernhard Wicki gelang gleich mit seinem Spielfilmdebüt „Die Brücke“ einer der besten Filme aller Zeiten. April 1945: Sieben 16-Jährige sollen die Brücke vor der Stadt gegen die Alliierten verteidigen. Als einer von ihnen getötet wird, stellen sich die jungen Männer in einer Mischung aus nationaler Begeisterung und Rachegefühlen den anrollenden Panzern entgegen. Eine kompromisslose Anklage gegen den Aberwitz des Krieges. Golden Globe 1960: Bester fremdsprachiger Film, Oscar 1960: Nom. Bester fremd spr. Film
Infos: Cinema Paradiso, Rathausplatz 14, 3100 St. Pölten, www.cinema-paradiso.at , 02742/21 400
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Aussender / Kontakt Presse: Cinema Paradiso, Katharina Hochecker, pr@cinema-paradiso.at, www.cinema-paradiso.at