Eisenstraße. Die Auswahl der besten Ideen wird den Verantwortlichen alles andere als leicht fallen: Denn innerhalb von vier Wochen wurden mehr als 20 kreative und spannende Vorhaben im Rahmen des vom Kulturpark Eisenstraße ausgerufenen Projektideenwettbewerbs „Mit Tradition zur Innovation“ eingereicht.
Das Eisenstraße-Team wird nun nach Ablauf der Einreichfrist alle Einsendungen gemeinsam mit Mag. Barbara Hörndler und Diplompädagogen Fritz Lengauer von der Agentur „Concept Consulting“ sichten - und Gespräche mit einzelnen Ideengebern führen. „Die Projektideen reichen von der Entwicklung neuer Produkte und Veranstaltungsformate über die Vernetzung von Vereinen bis hin zur Etablierung von Kursen zur Weitergabe alten Wissens. Eine bunte Vielfalt ist garantiert!“, berichtet Eisenstraße-Projektleiterin Mag. Barbara Reisenbichler.
Der Ideenwettbewerb „Mit Tradition zur Innovation“ ist Teil des EU-Projekts „Cultural Capital Counts“ (CCC), das zehn europäische Regionen aus sechs Nationen vereint. Gesucht wurden Menschen, die ein altes, kaum noch überliefertes Handwerk beherrschen oder alte Traditionen aufrechterhalten. „Wichtig ist uns dabei die Verknüpfung mit der Zukunft. Einige der eingeschickten Ideen gehen genau in diese Richtung“, so Eisenstraße-Obmann Mag. Andreas Hanger. Was ihn besonders freut: „Die Projektideen sind regional sehr ausgeglichen verteilt. Wir haben Einsendungen aus allen Ecken der Eisenstraße erhalten. Für diese tolle Beteiligung möchte ich mich herzlich bedanken.“
Nach der Sichtung der Ideen und den Gesprächsrunden soll rasch mit den ersten Umsetzungsschritten begonnen werden. Ziel ist es, Projektanten bei der Umsetzung ihrer Idee zu unterstützen und so den Sprung von der „Tradition zur Innovation“ zu schaffen und idealerweise wirtschaftliche Wertschöpfung zu erzielen.
Zum Projekt „Cultural Capital Counts“ (CCC):
„Cultural Capital Counts“ ist der Name eines Projekts, das zehn europäische Regionen aus sechs Nationen vereint. Das gemeinsame Ziel: das Ermöglichen einer positiven Entfaltung der Regionen, indem man sich auf immaterielle Ressourcen wie lebendige Traditionen, Wissen und Talente konzentriert. Drei Jahre lang (2011 bis 2014) arbeiten die Regionen zusammen, um ihr kulturelles Erbe für eine positive Entwicklung zu nützen. Neuartig ist der ökonomische Ansatz dahinter: Regionen sollen durch das Herausarbeiten ihrer Einzigartigkeit attraktiver für ihre Bevölkerung, ihre Besucher und ihre Unternehmer werden. Der Projektaufruf „Mit Tradition zur Innovation“ soll dabei helfen.
Weitere Infos: www.eisenstrasse.info/ccc
Aussender: Stefan Hackl, Projektbetreuung & Öffentlichkeitsarbeit, Kulturpark Eisenstraße-Ötscherland, Brunnengasse 2, 3341 Ybbsitz, Tel 07443/866 00, Mobil 0664/883 10 433, Fax 07443/866 00-22, presse@eisenstrasse.info , www.eisenstrasse.info , www.facebook.com/kulturpark.eisenstrasse , ZVR 492441086