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Veranstaltungen und Festivals

Wolf Hubers Terrakotten

Ausstellung ab 9. Juni im Schloss Orth/Donau

Auf den spuren der “Donauschule” in Schloss Orth. Wolf Huber gilt neben Albrecht Altdorfer als der bedeutendste Meister der ”Donauschule”. Niklas Graf Salm der Jüngere bestellte ihn 1529 für den Umbau seines Stammschlosses in Neuburg am Inn zum “pawmaister” und ließ kunstvolle Terrakotten (“gebrannte Erde”) gestalten. Nach den Verwüstungen durch die Türkenkriege von 1529, begann Niklas Graf Salm II. ebenso mit dem Wiederaufbau von Schloss Orth. Im sogenannten “Marktturm” finden sich seither ganz ähnliche Zierelemente wie in Schloss Neuburg. Könnten auch diese Terrakotten von Wolf Huber stammen?

Eine “Baukunst-Rätsel-Reise” erwartet das Publikum, das sich auf Spurensuche begeben kann: Alles Huber, oder was? Wer ist Wolf Huber? Was lehrt die “Donauschule”? Und warum Terrakotten?

In Zusammenarbeit mit dem Keramikkünstler Georg Niemann wird das Formen von Terrakotten veranschaulicht. Die Ausstellung erweitert den Themenbereich “Renaissance-Juwel Schloss Orth“ – in freundlicher Kooperation mit Dr. Wilfried Hartleb, Leiter des Kulturreferates im Landkreis Passau – und zeigt die Ergebnisse der Bauforschung des Bundesdenkmalamtes.

Eröffnung: Sonntag, 9. Juni 2013 um 16.30 Uhr. Es spricht Dr. Wilfried Hartleb, Kulturreferent des Landkreises Passau. Im Anschluss gastiert um 18 Uhr das Kammerorchester der Wiener Symphoniker, der “Wiener Conzert-Verein” im Festsaal von Schloss Orth. Ausstellung: 10. Juni bis 1. November 2013, Ort: museumORTH, Schlossplatz 1, 2304 Orth an der Donau. Kuratorenführung: jeden 1. Sonntag im Monat um 14.30 Uhr, Öffnungszeiten: täglich von 9–18 Uhr, Eintritt für NÖ-Card Besitzer ist täglich möglich!

Über das museumORTH
Das 2007 eröffnete museumORTH im 2. Stock des Orther Schlosses ist ein Mehrspartenmuseum, das auf einer Fläche von 700 m2 die Geschichte von Orth an der Donau und seiner Umgebung auf eindrucksvolle Weise darstellt und mit künstlerischen Mitteln die regionalen Wurzeln und kulturellen Relikte neu definiert. Das Museumsprogramm verfolgt drei Themenschienen: Regionalkultur, Renaissance-Juwel Schloss Orth und Gegenwartskunst. Für 2013 lautet das Motto Natur und Kultur und stellt dabei die “kultivierte Natur” ins Blickfeld.

Aussenderin: Mag. Hilde Fuchs, Kuratorin, Ausstellungsmanagement museumORTH, Schlossplatz 1, 2304 Orth an der Donau, Tel 0699/170 564 05, www.museum-orth.at

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