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Infos der Kulturvernetzung Niederösterreich

JUBEL & ELEND. Leben mit dem Großen Krieg 1914-1918

Informationen zur Sammelaktion

Zwischen 1914 und 1918 gaben die ÖsterreicherInnen „Gold für Eisen“, um die Kriegsanstrengungen zu unterstützen. Jetzt sollen sie ihre Erinnerungen geben, um das Bild der Geschichte Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg zu vervollständigen.

Das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung (Außenstelle Raabs) koordiniert im Auftrag der Abteilung für Kunst und Kultur des Landes Niederösterreich eine groß angelegte Sammelaktion, die eng mit der Ausstellung auf der Schallaburg im Jahr 2014 „JUBEL & ELEND. Leben mit dem Großen Krieg 1914-1918“, der Ausstellung zum Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren, verbunden ist. Damit wird nicht nur die Bevölkerung Niederösterreichs in die Vorbereitungen zu dieser Ausstellung eingebunden, sondern ganz Österreich und auch die angrenzenden Regionen in Tschechien und der Slowakei (den ehemals böhmisch-mährischen Ländern) und Italien zur Beteiligung an der Sammelaktion eingeladen.

Was wird gesucht?

Die Bevölkerung ist aufgerufen, ihre Dachböden, Schränke, Kisten und Schuhkartons zu durchforsten und sämtliche Dokumente und Gegenstände aus dem Alltagsleben der Soldaten und der Zivilbevölkerung aus der Zeit zwischen 1914 und 1918 als Leihgabe für die Dauer der Schallaburg-Ausstellung zur Verfügung zu stellen.

Gibt es noch das Kriegstagebuch des Urgroßvaters von seinem Einsatz in Galizien? Auf welchem Dachboden werden Briefe und Postkarten von der Isonzofront aufbewahrt? Hat jemand einen Karton Fotos vom Alltag der Soldaten an der Front oder über Land und Leute in (Nieder-) Österreich aufbewahrt? Hängt die Uniform des Urgroßonkels noch im Schrank, mit der er aus dem Krieg heimkehrte, oder wurden stolz die Orden eines Verwandten im Familienbesitz aufgehoben? Gibt es Erinnerungen der zu Hause gebliebenen Kinder, Frauen und älteren Menschen? Wer hat noch Kinderspielzeug aus der Zeit des Ersten Weltkriegs? Wo waren Kriegsgefangene beschäftigt, z.B. Russen oder Italiener, gibt es noch Spuren von ihnen? Schuf der Urgroßvater in seiner Kriegsgefangenschaft vor lauter Heimweh Kunsthandwerke, die sich erhalten haben? Aber auch medizinische Instrumente, Musikinstrumente, Transportmittel, religiöse Gegenstände und Devotionalien, Kriegsanleihen und weitere Erinnerungs- und Sammelstücke aus der Zeit des Ersten Weltkriegs werden gesucht. Denn jedes Stück erzählt eine spannende Geschichte!

Die von der Bevölkerung bereitgestellten Objekte werden einem Auswahlverfahren unterzogen. Die ausgesuchten Stücke werden wichtiger Bestandteil der Ausstellung „JUBEL & ELEND. Leben mit dem Großen Krieg 1914-1918“ sein und einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. In Zusammenarbeit mit Schulen und kulturellen Initiativen werden die Leihgaben inventarisiert und dokumentiert.

Personen, die Leihgaben der Ausstellung zur Verfügung stellen wollen, können sich bis zum 28. Juni 2013, von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 15:00 Uhr (ausgenommen Feiertage) unter der österreichweit kostenfreien Telefonnummer +43 800 88 66 1914 melden, per Email unter sammelaktion@schallaburg.at , per Fax +43 (0)1 5240215 oder senden postalische Anfragen an das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung, Außenstelle Raabs/Thaya, Oberndorf bei Raabs 7, 3820 Raabs/Thaya, senden.

Auf der Ausstellungs-Website www.jubelundelend.at finden Sie nähere Informationen rund um die Ausstellung und die Sammelaktion.

Die Ausstellung „JUBEL & ELEND. Leben mit dem Großen Krieg 1914-1918“ ist von 29. März bis 9. November 2014 zu sehen.

Der Erfolg der letzten Sammelaktionen

Das Land Niederösterreich und das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung bauen auf sehr gute Erfahrungen aus den Jahren 2005 und 2009 auf. Die Sammelaktionen zur großen Staatsvertragsausstellung 2005 „Österreich ist frei!“ auf der Schallaburg und der Niederösterreichischen Landesausstellung 2009 „ÖSTERREICH. TSCHECHIEN. geteilt – getrennt – vereint“ in Horn, Raabs und Telc waren ein herausragender Erfolg und zeigen die Bereitschaft der Bevölkerung zur Mitarbeit und ihr Engagement: 2005 wurden über 7.000 Exponate angeboten und etwa 1.000 Zeitzeugen meldeten sich im Rahmen der Sammelaktion. 2009 beteiligten sich alleine 340 Menschen und boten über 3.000 Exponate an.

Aussender / Rückfragen: Mag. phil. Florian Müller, Pressesprecher Schallaburg & Niederösterreichische Landesausstellungen, Mobil 0664/60499-652, florian.mueller@schallaburg.at

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