Das Weinviertel gehört zu den windreichsten Landstrichen NÖ. Noch vor hundert Jahren waren auf den Hügeln des Weinviertels Windmühlen zu sehen. Wind, dosiert durch Metallrohre geblasen ergibt herrliche Musik und Windräder treibt er mit kostenloser Energie an. In Zeiten globaler Energiekrisen wird das Thema Windenergie immer bedeutender – vor allem angesichts des vom Staatzer Berg aus erkennbaren AKW Dukovany. Was wäre, wenn Windräder den alten Windmühlen ähnelten? Auch sie dienten als Energielieferant und sind nun Anziehungspunkt. Vielleicht sind auch die heute verpönten Windräder ebenfalls einmal Touristenmagneten.
Bei einem Fest auf dem Schlichtenberg (ein windiger Hügel vis a vis des Staatzer Berges) wird das Thema Wind von vielen Seiten beleuchtet. Wie sehr der Wind und die Musik zusammengehören, zeigt eine Komposition für „Wind-Orchester“ des jungen Komponisten Daniel Muck, intoniert von Ensembles des Musikvereines Staatz. Wind kann man essen und er schmeckt meistens süß. Auch die Kinder setzen sich kreativ mit dem Thema Wind auseinandersetzen und der bildende Künstler Jani Jan J. wird sich mit dem Wind in Form einer Skulptur befassen.
Windmühlen in der Brandungszone – Samstag, 20. Juli 2013 auf dem Schlichtenberg, Staatz-Kautendorf
16 Uhr: Beginn des Festes
18 Uhr: Eröffnung der Skulptur „Wind bewegt“ und Uraufführung der „Windmusik“
Anschließend gemütlicher Ausklang beim Heurigen am Schlichtenberg
http://windmuehlen.wordpress.com/
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Aussenderin: Ingrid Fröschl-Wendt, Projektleiterin, ingrid_froeschl@gmx.at