Kommen Sie herein in die Welt der Weber und ihrer Stoffe. Spazieren Sie durch das Lunzer Amonhaus und erleben Sie Farben, Textilien, Wolle, Gesticktes und Gefilztes. Zwischen den alten kühlen Gemäuer und den liebevoll drapierten Blumen befinden sich von Hand gewebte Stoffe, von Hand gefärbte oder versponnene Wolle, in Handarbeit hergestellte Taschen, Schals, Schmuck und vieles mehr.
Aussteller vom nördlichen Mühlviertel ebenso wie von Graz und Villach werden gemeinsam mit den Mostviertler WeberInnen von 2. bis 4. August in Lunz am See ihre textilen Kostbarkeiten anbieten.
Am 2. August wird Frau Eva Hönle von Ihrem Projekt im Süd-Sudan „Lady Lomin – wir weben die Zukunft“ berichten.
Ebenso ist an allen drei Tagen die Handarbeitsausstellung „Fremder Einfluss – über Muster und Moden“ geöffnet.
Eröffnung des Webermarktes: 2. August 2013, 14 Uhr
Öffnungszeiten: Freitag, 2. August, 14 – 18 Uhr, Samstag, 3. August, 10 – 18 Uhr, Sonntag, 4. August, 10 – 17 Uhr
Rahmenprogramm:
Vortag von Eva Hönle „Lady Lomin – wir weben die Zukunft“, 2. August, 19.30 Uhr im Pfarrheim
Krapfenkirtag der Lunzer Bäuerinnen, 4. August 2013, von 10 – 14 Uhr hinter dem Amonhaus
Interview mit der Webermarktbesucherin Frau Mag. Suzie Heger:
„Ich streife durch den Lunzer Webermarkt. Farben, Stoffe, Wolle, Gesticktes und Gefilztes. Eine Überfülle von Schönem zum Anschauen, eine Freude für die Augen. Ich lege Ketten um meinen Hals, - eine schöner wie die andere, setze Hüte auf, probiere Schals, streife über Wolle und Leinen. Und dann fällt mein Blick auf einen gefilzten Traum, wir nehmen Kontakt auf, er blinzelt mir zu, ich? Ja ich! Es zieht mich hin, ich nehme das Gespinst vorsichtig vom Haken, schlüpfe rein und fühle mich – großartig! Zartgrau mit eingewirkter Spitze, kleinen roten Punkten, raffiniert der Schnitt, wer denkt sich sowas aus? Das gefilzte Kunstwerk schmiegt sich an mich – schmeichelt mir ins Ohr. Ich widerstehe der Versuchung, lege es zurück und wandere weiter, durch alle Räume des Amonhauses. Buntes, Kunstvolles überall, mit großer Handfertigkeit produziert und mit feinem Geschmack präsentiert.
Dann wende ich mich zum Ausgang, ich bin erschöpft von den vielen schönen Dingen. Da winkt die gefilzte Schönheit mir zu, ich bitte um Geduld. Ich zögere die Vorfreude hinaus. Morgen komme ich wieder und dann nehme ich dich mit!“
Aussender: Christa Jagersberger-Stängl, Karl-Gaschler-Gasse 1, 3293 Lunz am See, christa.ja@staengl.at , http://kunst.staengl.at