Es ist schon eine Weile her, dass ich das Kriegstagebuch des Herrn Josef Mann zu lesen bekam. Schon einige Personen hatten mir davon erzählt und so ersuchte ich eines Tages um einen Besuch des Kriegsveteranen mit seinen Aufzeichnungen. Vier Stunden verbrachten wir über Geschehnisse einer vergangenen, tragischen Zeit. Vier Stunden in denen es viel zu erzählen und zu fragen gab. Mich überraschten die Detailgenauigkeit der Aufzeichnungen und die Lebhaftigkeit seiner Erzählung. Die Themen waren mir fremd und als Nachkriegsgeborener neu. Später las ich das Buch alleine und fand es einfach notwendig, dieses Geschichtswerk zu veröffentlichen, denn die Nachkommen haben ein Recht zu erfahren, wie es manchen ihrer Ahnen ergangen ist. Viele Interessenten hatten sich schon das Buch ausgeborgt und manche haben auch eine Herausgabe befürwortet. Da es aber nie verwirklicht werden konnte, kam ich zu dem Entschluss, das Lebenswerk des Herrn Josef Mann zu publizieren.
Sie haben nun ein Werk vor sich, dessen Thematik nicht neu, aber dessen Zeit- und Ereignisgenauigkeit beispiellos ist. Wir können uns bei Herrn Josef Mann für diesen Bericht aus einer dunklen Zeit mit unglaublichen Ereignissen bedanken. Soll es doch für uns eine Aufklärung und eine Mahnung sein, frei nach der Kriegs- Heimkehrer- Devise: „Nie wieder Krieg!“
Josef Mann Mein Kriegstagebuch 3. Oktober 1940 bis 22. Jänner 1946, Hartband, 296 Seiten, 294 Abbildungen, ... ein Werk, dessen Thematik nicht neu, aber dessen Zeit- und Ereignisgenauigkeit beispiellos ist ...
Ort: KuK Ziersdorf, Wienerstraße 12, 3710 Ziersdorf, anschl. gemütliches Beisammensein bei Brot und Wein
Aussender: Friedrich Damköhler, www.art-schmidatal.at