Der langsam aber stetig steigende Zuspruch aus unserer Bevölkerung, aber auch aus der engeren und weiteren Umgebung von St. Andrä-Wördern motivieren uns zu einer sechsten Auflage der „Musenküsse“. Wie bisher wollen wir dabei unserem Programm „Selten zu hörende Werke, hauptsächlich musiziert von Ortsbewohnern in hoher Qualität der Interpretation“ gerecht werden.
Diesmal beginnen wir schon am Samstag, den 12. Oktober 2013 um 19 h im Musikschulsaal mit einem Kammermusikabend des seit langem wieder einmal in St. Andrä-Wördern auftretenden „FAM“-.Klavierquartetts, das seit seiner letzten Darbietung durch den Bratscher und Philharmoniker i.R. Erhard Litschauer-Sonnlechner eine ständige Bereicherung erfahren hat. Er wird gemeinsam mit Walter Schnabl (Violine), Michaela Eyberg (Violoncello) und Helmut Hofmann (Klavier) die Klavierquartette von Ludwig van Beethoven und Gustav Mahler („Quartettsatz“) sowie Antonín Dvo?aks zweites Klavierquartett in B-Dur zu Gehör bringen.
Ein Leckerbissen hat sich für Samstag, den 9. November, 19,00 h „ergeben“. Die uns bereits bestens bekannte Sopranistin Yalilé Cardona-Alonso, durch ihre unvergleichliche Interpretation von Schostakowitschs Blok-Romanzen in bester Erinnerung, hat die einmalige Gelegenheit, mit einer sich auf Durchreise in Wien befindlichen Exkollegin aus Studienzeiten, der Mezzosopranistin Ximena Bernal einen Abend mit ausgewählten Duetten von Schubert, Schumann, Brahms, Dvorak u.a. gemeinsam mit Helmut Hofmann am Klavier zu bestreiten. Bei dieser Gelegenheit werden etliche Werke erklingen, die zu hören man nur allzu selten Gelegenheit bekommt.
Am Samstag, den 23. November 2013 um 19,00 h wird im Musikschulsaal Michael Semrau unter dem Titel „Vom Hundertsten ins Tausendste – und retour“ musikalisch umrahmt Heiteres und Besinnliches aus eigenen Texten lesen. Hier erfahren Sie etwa, was Dieter Bohlen und Laura Rudas mit einem ungewöhnlich hochkarätig besetzten Untersuchungsausschuss zu tun haben, der Licht in die ersten und letzten Fragen der Menschheit bringt – allerdings keine Antwort auf die Frage findet, warum Frauen zum Frisör gehen… Weitere Themen sind Semraus ambivalentes Verhältnis zur Gesundheitsreform und zu den Kultur- und Diskussionssendungen im ORF, sein entspannter Umgang mit der gegenwärtigen Sexismusdebatte sowie vieles andere. Sogar in die Niederungen der Politik und unserer mit erstaunlicher krimineller Energie ausgestatteten Wirtschaftselite verirrt er sich ab und zu – wenn auch ungern. Abgerundet wird das Ganze durch ein paar Kostproben aus dem Gruselkabinett alltäglicher Vertrotteltheit….
Vermutlich eine Welturaufführung ist für Samstag, den 18. Jänner 2014 um 19,00 h im Musikschulsaal mit „Schubert in Variationen“ geplant. An diesem Abend wird ein vielleicht noch nie dargebotenes Programm live verwirklicht: alle 5 Lieder, über deren Motive Franz Schubert eigene Variationen oder Variationensätze komponiert hat, werden in Originalbesetzung erklingen. Es sind dies:
Die Forelle – 4. Satz aus dem Klavierquintett A-Dur („Forellenquintett“)
Der Wanderer – 2. Satz aus der Fantasie C-Dur („Wandererfantasie“)
Der Tod und das Mädchen – 2. Satz aus dem Streichquartett d-moll
Trockene Blumen – Andante und Variationen für Flöte und Klavier über „Trockene Blumen“)
Sei mir gegrüßt – 2. Satz aus der Fantasie in C-Dur für Violine und Klavier
Richard Böhm, Setareh und Reza Najfar, die durch den philharmonischen Kontrabassisten.........und den früheren Primgeiger des Paracelsus-Quartetts ........Glüxam verstärkten Mitglieder des FAM-Klavierquartetts, von denen Helmut Hofmann auch als Klaviersolist zu hören sein wird, stehen für eine adäquate Interpretation dieser wunderbaren Musik.
Am 22. Februar 2014 um 19 h schließlich wird Günter Haumer im Musikschulsaal seine steile Gesangskarriere einmal mehr mit Schuberts „Winterreise“ zieren. Wie erinnerlich, hat er seine erste Winterreise daselbst gesungen, damals schwer beeinträchtigt durch eine akute Erkältung. Diesmal hoffen wir, dass er ohne gesundheitliche Behinderung diesen wunderbaren Liedzyklus interpretieren kann, am Klavier wieder unterstützt durch Helmut Hofmann.
Es liegt an Ihnen, die schöne Einrichtung unserer „Musenküsse“ durch Ihre Anwesenheit bei diesen Abenden zu unterstützen. Das mit großer Sorgfalt ausgewählte Programm und seine ausgezeichneten Interpreten werden Sie sicher nicht enttäuschen. Möglicherweise erleben Sie dabei auch eine der seltenen musikalischen „Sternstunden“, die auch in großen Musikzentren Seltenheitswert genießen.
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Samstag, 12. Oktober 2013: Kammermusikabend Klavierquartett FAM
Walter Schnabl (Violine), Erhard Litschauer (Viola), Michaela Eyberg (Violoncello), Helmut Hofmann (Klavier)
L. v. Beethoven, Klavierquartett Es-Dur / G. Mahler – Quartettsatz / A. Dvorak – Klavierquartett B-Dur
Samstag, 9. November 2013: Im Duett zu dritt
Yalilé Cardona-Alonso (Sopran) und Ximena Bernal (Mezzosopran) singen selten gehörte Duette von Schubert, Schumann, Brahms und anderen Komponisten. Am Klavier: Helmut Hofmann
Samstag, 23. November 2013: Vom Hundertsten ins Tausendste – und retour
Michael Semrau liest aus eigenen Werken, musikalisch umrahmt von Helmut Hofmann
Samstag, 18. Jänner 2014: Schubert in Variationen
Franz Schubert: 5 Variationen(sätze) über eigene Liedthemen
Die Forelle – 4. Satz aus dem Klavierquintett A-Dur („Forellenquintett“)
Der Wanderer – 2. Satz aus der Fantasie C-Dur („Wandererfantasie“)
Der Tod und das Mädchen – 2. Satz aus dem Streichquartett d-moll
Trockene Blumen – Andante und Variationen für Flöte und Klavier über „Trockene Blumen“)
Sei mir gegrüßt – 2. Satz aus der Fantasie in C-Dur für Violine und Klavier
Samstag, 22. Februar: Franz Schubert: Die Winterreise
Günter Haumer / Helmut Hofmann
Viel Hörvergnügen wünschen Ingrid Palzer und Helmut Hofmann!
Aussender: Ingrid Palzer, ingrid.palzer@aon.at