Die Arbeiten des österreichischen Künstlers Florian Schmidt (* 1980) sind zwischen Malerei und Skulptur angesiedelt. Ihre Ambiguität resultiert aus einem spezifischen Blick auf die Malerei, die nicht durch ihre Existenz als Bild determiniert ist, sondern als materielle Oberfläche, als Relief, in Erscheinung tritt. In plastischer Arbeit werden Holz, Karton und Metall, selbst Einzelteile demontierter Werke des Künstlers kombiniert und in Beziehung gesetzt. Neben der Dokumentation des eigenen Arbeitsprozesses wird über den spielerischen Umgang mit dem Formenvokabular der russischen Avantgarde bis hin zur Minimal Art auch die Geschichte der Malerei thematisiert.
Aussender: Mag. Katharina Kober, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel 02732/90 80 10-175, Mobil 0664/604 99-175, katharina.kober@kunsthalle.at