"Zwischen Mozart und Schubert: Bomtempo"
Franz Schubert (1797-1827): Schauspielmusik zu Rosamunde
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Symphonie Nr. 54 in B-Dur, KV 74g/Anh. IV Nr. 216
João Domingos Bomtempo (1781-1842): Symphonie Nr. 2 in D-Dur
Eine der schillernsten Musikerpersönlichkeiten in Europa um 1800 war João Domingos Bomtempo (1781 – 1842), der zunächst in Paris und London als Komponist, Dirigent und Pianist reüssierte. In seine Heimat Portugal zurückgekehrt, gründete er 1820, ein Jahr nachdem das in Wien geschah, das Konservatorium in Lissabon. Nach Vorbild der London Philharmonic Society führte er dortselbst Abonnement-Konzerte ein, ähnlich denen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. In dem heutigen Konzert wird seine 2. Symphonie zu hören sein, gebettet in sein historisches Umfeld. Auf dem Programm steht auch eine Jugendsymphonie des 15-jährigen Wolfgang Amadeus Mozarts , die in demselben Jahr fertiggestellt wurde, als Bomtempo geboren wurde und die Ballettmusik zu Rosamunde von Franz Schubert, den Bomtempo noch um vierzehn Jahre überlebte. Sowohl historisch als auch stilistisch lässt sich Bomtempo also zwischen diese beiden Komponisten aus Wien einordnen.
Veranstalter: VMF Stockerau, Ing. Kurt Stefsky, kurt@stefsky.at , Tel 0676/317 91 30 oder 02266/62 705-15
Aussender: DI Klaus Hackl, Kielmanseggasse 10, 2340 Mödling, Tel 02236/23 921, 0676/924 34 14, klaus.hackl@utanet.at