Der Wiener Werkstattpreis hat sich seit 1992 als unabhängiger Förderpreis für junge und weniger bekannte deutsprachige Autorinnen und Autoren etabliert. 2013 wird die Ausschreibung um einen Anerkennungspreis erweitert - das Preisgeld beträgt nunmehr EUR 2.200,- und teilt sich auf die Kategorien Jurypreis (Hauptpreis) mit EUR 1.100,-, Publikumspreis mit EUR 800,- sowie den Anerkennungspreis in der Höhe von EUR 300,- auf. Mit dem Anerkennungspreis ist gewährleistet, dass die Unterkategorie "Lyrik" in jedem Fall Beachtung findet. Falls Haupt- und Publikumspreis an Kurzprosa-AutorInnen vergeben werden, honoriert der Anerkennungspreis automatisch einen Lyrikbeitrag.
Der Jurypreis wird - wie bisher - von einer dreiköpfigen Jury unter dem Vorsitz von Peter Schaden vergeben und stellt gehobene Qualitätsansprüche an Inhalt bzw. Themenaufarbeitung, Stil, Aufbau und Originalität. Sollten diese Ansprüche nicht erfüllt werden, erlaubt sich die Jury in Ausnahmefällen die Preisvergabe auszusetzen (wie 1994 und 2012 der Fall). 2012 wurde das verbliebene Preisgeld zur Dotierung des fza werkstattpreises bzw. für die neue Preiskategorie beim Wiener Werkstattpreis verwendet.
Ausschreibung zum Wiener Werkstattpreis 2013:
Preisgeld: EUR 2.200,-
Thema: Liebe.Laster.Leidenschaft
Einsendeschluss: 30. November 2013
Die Texte können 2013 für den Jurypreis wieder in Papierform eingereicht werden (vorzugsweise jedoch über E-Mail). Für den Publikumswettbewerb werden wie bisher nur Beiträge in elektronischer Form zugelassen.
Wichtige Eckdaten:
1.1.2014: Veröffentlichung von bis zu 30 ausgesuchten Beiträgen zum Publikumswettbewerb auf www.fza.or.at
1.1.-31.1.2014: Publikumsbewertung für registrierte User von www.fza.or.at per E-Mail
28.2.2014: Bekanntgabe der Preisträger in den Kategorien Jury-, Publikums- und Anerkennungspreis
Es ist geplant, ausgesuchte Beiträge zum Wiener Werkstattpreis 2013 als eBook-Anthologie zu veröffentlichen (vorauss. Mai 2014).
Für die Teilnahme wird (seit 2000) ein Unkostenbeitrag in der Höhe von EUR 15,-/Kategorie (ermäßigt EUR 10,-) erhoben. Dieser Beitrag entfällt für fza club-Mitglieder bzw. AutorInnen, die regelmäßig bei www.fza.or.at bzw. im fza verlag publizieren.
Teilnehmerzahlen der fünf Wettbewerbe:
2008: 140 / 2009: 121 / 2010: 221 / 2011: 350 / 2012: 130
Preisträger Wiener Werkstattpreis 1992-2012
1992: Michaela Seul (D, 1. Preis), Manfred Wieninger (A, 2. Preis), Florian Ascher (A, 3. Preis)
1994: Franzobel (A, 2. Preis), Christiane M. Pabst (A, 3. Preis). Der erste Platz wurde 1994 nicht vergeben.
1996: Junia Schüller (D, 1. Preis), Mike Makart (A, 2. Preis), Ercüment Aytac (A, 3. Preis)
1998: Matthias Ulrich (D, 1. Preis), Claudia Glanzmann (CH, 2. Preis), Henriette Sadler (A, 3. Preis)
2000: Christine Thiemt (D, 1. Preis), Semier Insayif (A, 2. Preis), Benita Glage (D, 3. Preis)
2001: Marianne Ullmann (D, 1. Preis), Olaf Kurtz (D, Leserpreis). Der Lyrikpreis wurde nicht vergeben
2002: Hanna Klavacs (A, Gewinnerin Sparte Kurzprosa), Alexander Gumz (D, Gewinner Sparte Lyrik)
2003: Nicoletta Lissner (D, Gewinnerin Sparte Kurzprosa), Uljana Wolf (D, Gewinnerin Sparte Lyrik)
2004: Ingeborg Woitsch (D), Hauptpreis Sparte Kurzprosa
2005: Regina Jung, (D), Jakob Pretterhofer (A)
2006: Constantin Göttfert (A)
2007: Klaus Ebner (A)
2008: Axel Görlach (D), Katharina Bendixen (D)
2009: Wolfgang Ellmauer/Markus Thiele (A/D), Eike Grauf (D)
2010: Birgit van der Leeden (Hauptpreis, D), Joan Weng (Publikumspreis, D)
2011: Andreas Hutt (Hauptpreis, D), Clemens Ottawa (Publikumspreis, A)
Bitte weitere Informationen bzw. Dokumentationsmaterial zu den vergangenen Ausschreibungen unter presse@fza.or.at anfordern!
Die detaillierten Teilnahmebedingungen stehen auf www.fza.or.at als PDF-Dokument zum Download bereit.
Aussender: Wiener Werkstattpreis, Organisation & Juryvorsitz Peter Schaden, c/o MBE, Mailbox 393, Schönbrunner Str. 293, 1120 Wien. werkstattpreis@fza.or.at , www.fza.or.at , Tel 0681/103 40 776, http://nl.xeu.de/j.cfm?i=458707&k=137252