13. November, 18:15 Uhr
14. November, 20:00 Uhr, im Anschluss Publikumsgespräch mit Regisseur Werner Boote
Produktionsjahr/ Produktionsland: Österreich 2013
Regie: Werner Boote, Laufzeit: 90 Min.
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Ein bekanntes Horrorszenario: sieben Milliarden Menschen auf der Erde. Schwindende Ressourcen, giftige Müllberge, Hunger und Klimawandel – Folgen der Überbevölkerung? Wer behauptet eigentlich, dass die Welt übervölkert ist? Und wer von uns ist zu viel? Nach dem großen Kinoerfolg von „Plastic Planet“ bereist der neugierige Dokumentarist Werner Boote unseren Planeten und untersucht für „Population Boom“ ein jahrzehntelang festgefahrenes Weltbild. Für ihn stellt sich eine völlig andere Frage: Wer oder was treibt dieses Katastrophenszenario an?
Zum Film:
„Gibt es zu viele Menschen auf der Erde?“ – Dieser Frage geht der österreichische Regisseur Werner Boote in seinem Dokumentarfilm „Population Boom“ nach. Zur Klärung fährt er im Oktober 2011 nach New York City, wo vom Weltbevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (United Nations Population Fund – UNFPA) verlautbart wurde, dass nun sieben Milliarden Menschen auf der Erde leben. Niemand könne sagen, wie viele Menschen die Erde eigentlich verträgt, so UNFPA-Exekutivdirektor Babatunde Osotimehin. Die Vereinten Nationen seien deswegen besorgt, so Präsident Ban Ki-moon.
Regisseur Werner Boote begibt sich daraufhin auf die Reise. Diese führt ihn in die westlichen Macht- und Finanzzentren, ebenso wie in gigantische Slums und menschenleere Weiten. So geht es von den USA nach Mexiko und weiter nach Peking (China) und Mumbai (Indien), von Nairobi (Kenia) nach Tokio (Japan) und schließlich nach Dhaka (Bangladesch.)
Je mehr sich Boote im Zuge seiner Reise mit den allgemein akzeptierten Gewissheiten beschäftigt, dass die Erde übervölkert ist, die Ressourcen für die vorhandenen - geschweige denn für noch mehr Menschen - zu knapp sind, das Bevölkerungswachstum den Klimawandel anheizt und die Bevölkerung demnach schrumpfen muss, desto mehr beginnt er, an diesen Gewissheiten zu zweifeln.
Im Laufe des Films verwandelt sich das Überbevölkerungsproblem immer mehr in die Frage nach der Verteilungsgerechtigkeit und der starke Verdacht kommt auf, dass der Kern des Problems im Unwillen westlicher Vermögenseliten liegt, armen Nichtwestlern das gleiche Recht auf Leben und Sicherheit zuzugestehen wie sich selbst und seinesgleichen.
Veranstaltungsort: Filmbühne Waidhofen/Ybbs, 3340 Waidhofen/Ybbs
Filmzuckerl-Programmkino Waidhofen/Ybbs ist ein Projekt der Kunstbank Ferrum
Weitere Infos finden Sie auf unserer Website: http://filmzuckerl.filmbuehne.at
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