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Niederösterreichische Landeskorrespondenz

LH Pröll über die NÖ Landesausstellung 2013

?26 Millionen Euro an zusätzlicher Wertschöpfung ausgelöst"

Mit 2013 geht für das Bundesland Niederösterreich ein sehr erfolgreiches Kulturjahr zu Ende. Rund 1,5 Millionen Gäste haben Kultur-Veranstaltungen und Ausstellungen in Niederösterreich besucht - davon waren rund 200.000 beim Theaterfest, fast 130.000 Menschen besuchten die Schallaburg und mehr als 125.000 die Kunstmeile Krems. Vor kurzem ist auch die NÖ Landesausstellung mit dem Titel „Brot und Wein" in Asparn an der Zaya und Poysdorf zu Ende gegangen. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll dazu in der Radiosendung „Forum Niederösterreich": „Mit der Landesausstellung wollten wir 8.000 Jahre Kulturgeschichte spürbar und erlebbar machen, und das ist uns auch sehr gut gelungen. Denn noch nie wurden die Themen ,Brot‘ und ,Wein‘ so umfassend und informativ dargestellt. Ich freue mich daher auch sehr, dass wir damit so großen Anklang gefunden haben. Denn an den 192 Ausstellungstagen konnten 305.366 Besucherinnen und Besucher verzeichnet werden."

Reiht man alle ausgedruckten Tickets aneinander, so ergibt das eine Strecke von fast 60 Kilometern. 59 Prozent der Besucherinnen und Besucher kamen aus Niederösterreich, 27 Prozent aus Wien, 14 Prozent aus anderen Bundesländern oder waren internationale Gäste. Nach dem Ende der Landesausstellung sind bereits die Weichen gestellt, um die Standorte auch künftig optimal zu nutzen. So soll am Ausstellungsgelände in Poysdorf die Weinerlebniswelt „Vino Versum" entstehen. Das Schloss Asparn wird gemeinsam mit dem Museumszentrum Mistelbach zum „MAMUZ", zum Mistelbach-Asparn-Museumszentrum, ausgebaut. Nachhaltige Wirkung hat die Landesausstellung auch innerhalb der regionalen Wirtschaft entfaltet: 60 Prozent der Betriebe hatten Umsatzsteigerungen, 75 Prozent sehen die Landesausstellung als Gewinn für ihr Unternehmen.

„Insgesamt haben wir rund 18 Millionen Euro in die Landesausstellung investiert", informierte Landeshauptmann Pröll in der Radiosendung. Diese Investitionen hätten sich auch gelohnt, betonte er: „Diese Landesausstellung hat für einen ordentlichen Schwung in der Region gesorgt, und die Region hat diesen Schwung aufgenommen und ihre Chance genutzt." So habe die Landesausstellung im Weinviertel eine zusätzliche Wertschöpfung von rund 26 Millionen Euro ausgelöst, was rund 240 Arbeitsplätzen entspreche, so Pröll: „Diese Fakten zeigen uns, dass unsere Landesausstellungen auch eine wesentliche regionalpolitische Bedeutung haben."

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