Die „Meyerei“ Gasthaus Meyer in Rekawinkel platzte fast aus allen Nähten als die Niederösterreichischen Bühnenwirtshäuser zu ihrem gemeinsamen Fest am Mittwoch den, 20. November luden um ihre erfolgreiche Saison zu feiern.
Das Gemeinsame steht für die elf Kulturlokale immer im Vordergrund, und gemeinsam erreichten sie heuer mit ihren Programmen über 50.000 BesucherInnen.
„365 Veranstaltungen, so viele wie das Jahr Tage hat“ nennt Bühnenwirt Dieter Juster, nicht ohne Augenzwinkern, die ansehnliche Zahl der Theaterabende, Lesungen und Konzerte, die in den elf Bühnenwirtshäusern NÖ geboten werden. „Die Arbeit zwischen Küche und Kultur lässt und uns kaum Zeit selbst kulturelle Veranstaltungen zu besuchen, umso schöner wenn man diese dann im eigenen Haus erleben darf.“ Launig dankten Wirtshaussohn Wilfried Scheutz und Bühnenwirt Dieter Juster allen ProtagonistInnen, KünstlerInnen und FördergeberInnen die sich wieder ein Jahr für diese Initiative stark gemacht haben.
Einen großen Dank gab es aber auch von Seiten der KünstlerInnen und zwar in Form von Kurzauftritten. Neben Wilfried & Nicky Eggel heizten die Easterngirls Froh esternwoods, die heißblütige Joni Madden mit ihrem virtuosen Gitarrenpartner Andy Cutie und Renneé Schüttengruber & Wolfgang Gratschmaier von der Volkoper, dem Publikum so richtig ein. Das P. Duke Trio mit nachdenklichen Texten und coolen Jazzsound gab der Zuhörerschaft noch den Tipp mit, mehr auf sein Herz zu hören.
Mit dabei eine große Zahl aktiver Personen aus dem Kulturgeschehen. Unter ihnen die Kabarettisten Floh & Wisch, die MusikerInnen Tini Kainrath (The Rounder Girls) und Hans Thessink, HR Mag. Andreas Lebschik von der Kulturabteilung NÖ. Einig waren sich Veranstalter wie Besucher, die Bühnenwirtshäuser Niederösterreichs sind unverzichtbar!
Frank Hoffman bewunderte den Mut der Veranstalter Kultur in die kleinsten Orte zu tragen und ergänzte: “Für mich ist diese Initiative eine zutiefst demokratische! Durch das Zusammenwirken der Wirte, der Manager und der Künstler passiert auf den Bühnen, diese in der heutigen Zeit schon sehr vermisste Authentizität, und das mit viel positiver Energie.“ „Die Bühnenwirtshäuser sind überlebensnotwendig für Künstler! Vor allem auch die Jüngeren können sich hier erproben.“ ist Else Ludwig der Meinung.
„Dieser Zusammenschluss von aktiven, kulturfördernden Menschen ist ein Vorbild für ganz Österreich! Und ein wohltuendes Gegenstück zur momentanen ‚Hansi Hinterseer - Epoche’ obendrein!“ zeigte sich auch Joesi Prokopetz mehr als begeistert.
Birgit Denk brachte es kurz und bündig auf den Punkt: „Ohne Bühnenwirtshäuser NÖ gebe es in Niederösterreich nur mehr Hochkultur. Jeder kleine Ort sollte eigentlich sein eigenes BHW haben!“
Die Anwesenden wurden natürlich mit kulinarischen Leckerein verwöhnt und feierten so die erfolgreiche Saison.
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