Dieses Stück hat Missbrauch in der Familie zum Thema. Eine Frau um die 40 schafft es nach Jahrzehnten endlich ihren Vater zur Rede zustellen, für das, was er ihr angetan hat. Die Crux an der Sache ist die, dass der Vater nach einem möglicherweise selbst verschuldeten Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist und sich nicht mehr artikulieren kann. Das Stück beginnt mit einer Opfer/Täter-Umkehr. Dem Publikum kommt dabei die Rolle des Zuschauens zu, so wie allen, die wissen, was Kindern in ihrer Nachbarschaft passiert, aber nichts unternehmen.
Es spielen Julia Randl und Franz-Josef Weiss, der sich vehement für Themen abseits des Mainstreams engagiert und der über viele Jahre im Amateurtheater Erfahrungen und Fähigkeiten gesammelt hat. Die Inszenierung stammt von Christian Pfeiffer, der so intensive Stücke wie „Kissenmann“ von Martin McDonagh, „Rozznjogd“ von Peter Turrini, „Fräulein Braun“ von Ulrich Hub und "Der Name der Rose" von Umberto Eco in den letzten Jahren im Weinviertel umsetzen konnte. Ein Familiendrama auf Messers Schneide in einer Aufführung der Theatergruppe Oberfellabrunn
Termine: Sa 18. 1. (Premiere) + 25., Fr. 31. 1., 20 Uhr, So 26.1., 18 Uhr, Sa 1.2., 20 Uhr, Theaterstadl, Zeile 174, 2020 Oberfellabrunn, Karten: 0676/777 16 61, 02952/52 87, Info: www.facebook.com/wirspielennur , theater@oberfellabrunn.info
Aussender: Kulturvernetzung Niederösterreich, Büro Weinviertel, weinviertel@kulturvernetzung.at