Mittwoch, 19. Februar, 20.30 Uhr und Donnerstag, 20. Februar, 18.15 Uhr
Buch & Regie: Stefan Ruzowitzky
Land: Deutschland/Österreich, Jahr: 2013, Laufzeit: 96 min
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„Das radikal Böse ist das, was nicht hätte passieren dürfen, das heißt das, womit man sich nicht versöhnen kann, was man als Schickung unter keinen Umständen akzeptieren kann, und das, woran man auch nicht schweigend vorübergehen darf.“ Hannah Arendt
Zum Film:
Wie werden aus ganz normalen jungen Männern Massenmörder? Warum töten ehrbare Familienväter Tag für Tag, jahrelang, Frauen, Kinder und Babys? Warum verweigerten so wenige den Befehl,obwohl es ihnen freigestellt war?
Stefan Ruzowitzkys Nonfiction-Drama „Das radikal Böse“ beschäftigt sich in einer stilistisch innovativen Herangehensweise mit den systematischen Erschießungen jüdischer Zivilisten durch deutsche Einsatzgruppen in Osteuropa und der Suche nach den Ursachen des Bösen. Wir hören die Gedanken der Täter aus Briefen, Tagebuchaufzeichnungen und Gerichtsprotokollen, sehen in junge Gesichter, Projektionsflächen für Assoziationen und Erkenntnisse. Ergänzt mit historischen Aufnahmen, den Aussagen renommierter Forscher, wie Père Desbois, Christopher Browning oder Robert Jay Lifton, und den überraschenden Ergebnissen psychologischer Experimente führt der Film hin zu „dem radikal Bösen“, einer Blaupause des Genozid.
Veranstaltungsort: Filmbühne Waidhofen, 3340 Waidhofen/Ybbs, Kapuzinergasse 7
Filmzuckerl-Programmkino Waidhofen/Ybbs ist ein Projekt der Kunstbank Ferrum
Weitere Infos finden Sie auf unserer Website: http://filmzuckerl.filmbuehne.at
Karten und Beginnzeiten unter Tel 07442/525-93
Aussender: Kunstbank Ferrum - Kulturwerkstätte zur Förderung von Kunst und kultureller Entwicklung, ZVR 656760738, Oberer Stadtplatz 32, 3340 Waidhofen/Ybbs, Tel 0660/546 56 67, Kunstbank-ferrum@kulturmanager.at