Von 26. bis 28. März 2014 findet im Museumsdorf Niedersulz das internationale Symposium „Lehmbau – Tradition und Moderne“ statt. Die Tagung wird gemeinsam mit dem Freilichtmuseum „Museum des Dorfes Südostmährens“, geführt vom Nationalinstitut für Volkskultur (Národní Ústav Lidové Kultury – NULK), in Strá?nice organisiert und durchgeführt. Im Mittelpunkt des dreitägigen, durch ein ETZ Programm der Europäischen Union geförderten Symposiums steht die grenzübergreifende Vernetzung zum Thema Lehmbau sowie der Erfahrungs- und Know-How-Transfer von tschechischen, slowakischen, österreichischen, deutschen sowie ungarischen Fachleuten und Lehmbau-Experten.
Aufgrund seiner geologischen Beschaffenheit zählt das Weinviertel – wie Ungarn und Teile Tschechiens sowie der Slowakei – zu dem Gebiet, in dem Lehm jahrhundertelang das hauptsächliche Baumaterial darstellte. Somit befindet sich auch das Weinviertler Museumsdorf Niedersulz im europäischen Lehmbaugebiet. Einige der Gebäude, die seit seiner Gründung im Jahr 1979 vom Gründer und Visionär Prof. Josef Geissler hier errichtet wurden, waren ursprünglich in verschiedenen Lehmbautechniken gebaut. Analog zu den historischen Lehmbautechniken der Region möchte sich das Museumsdorf Niedersulz in Zukunft als Kompetenzzentrum für historischen Lehmbau etablieren. Ein erster Schritt dazu war die Einrichtung einer Lehmbau-Ausstellung im Frühjahr 2013, bei der als österreichweites Pilotprojekt und als Herzstück der Ausstellung ein Stück Lehmwand als Ganzteil im Original ins Museumsdorf Niedersulz übertragen wurde.
Das detaillierte Programm und Anmeldeformulare zum Lehmbau-Symposium finden Sie auf: www.museumsdorf.at/de/default.asp?id=89550&tt=MNS_PORTAL
Aussender / Infos: Dr. Freya Martin, Weinviertler Museumsdorf Niedersulz Errichtungs- u. Betriebs GmbH, 2224 Sulz im Weinviertel, Tel 02534/333, Fax 02534/333-20, info@museumsdorf.at , www.museumsdorf.at