Reinhold Egerth, Christine Pirker
Eröffnung: 8. März 2014, 18 Uhr
Eröffnung: Hartwig Knack, Kunsthistoriker/ Kulturwissenschaftler
Ausstellungsende: 5. April 2014
CHRISTINE PIRKER, geboren 1964 in Gmünd, Studium der Publizistik und Japanologie an der Universität Wien, Mitglied bei IG Bildende Kunst und Künstlerhaus Wien
REINHOLD EGERTH, geboren 1966 in Bad Aussee, 1985–1990 Studium an der Akademie der bildenden Künste, Meisterklasse Melcher, Mitglied bei IG Bildende Kunst und Künstlerhaus Wien
Den Bildserien gemeinsam ist der Moment des flüchtigen Verweilens, des Augenblicks, der subjektiv gesehen eine Fülle weiterer Assoziationsketten auslösen kann, zeitlich und räumlich kaum eingrenzbar.
Der monochrome Farbcharakter mündet in atmosphärische Verdichtungen, die durch gezielte Lichtführung verursacht sind. In allen Serien wird sehr stark die Intimität der Objekte oder Figuren in ihrer unterschiedlich ausgeprägten Beziehung zueinander und ihrer Wechselwirkung in Hinblick auf ihren jeweiligen Erscheinungsraum verdeutlicht. Während in „Frozen Frames“, die Figur sich als Hauptbildträger darstellt, erscheint in „Men And Trees“ ihre Dominanz weniger augenscheinlich, die Roboter wirken nicht immer bildimminent, trotzdem nie zufällig, sie stehen vielmehr als Synonym für eine fremdbestimmte funktionierende aber gleichzeitig isolierte Menschheit, in der das Individuum durch gleichgeschaltete Wesen ersetzbar wird. Konsequentes zyklisches Arbeiten sowie relativ strenge kompositorische Konzepte runden die formalen Gemeinsamkeiten ab.
Aussender: kunstraumarcade, Hauptstraße 79, 2340 Mödling, www.kunstraumarcade.at