MACHT ENERGIE - DER KAMPF UM ENERGIE
Ö/D 2013, R: Andreas Prochaska, B:Martin Ambrosch, Andreas Prochaska, K: Thomas Kiennast, Sch: Daniel Prochaska, M: Matthias Weber, D: Sam Riley, Paula Beer, Tobias Moretti, Clemens Schick, Erwin Steinhauer, Branko Samarovski u. a., 115 min., ab 4.4.14 täglich im Cinema Paradiso St. Pölten
Der Kampf um Öl und Gas, Atom- und Klimakatastrophen – das sind die Auswirkungen des immer schneller steigenden Energiebedarfs. Kann es so weitergehen wie bisher? Hubert Canaval und Corinna Milborn fragen nach: „Macht Energie“ lässt Pioniere und Kritiker, Rebellen und Profiteure zu Wort kommen.
Atomkatastrophen, Kriege um Öl und Gas, Klimawandel und ein stetig wachsender Energiebedarf: Wir sind an einem Scheidepunkt angelangt, „weiter wie bisher“ ist keine Option. Doch wie können wir unseren Energiebedarf decken, ohne uns dabei selbst zu ruinieren? Gibt es sauberen Strom und effiziente Technik – und wenn ja, warum verwenden wir sie dann nicht? Und wie viel ist es uns wert? Strom aus erneuerbaren Energiequellen sei ohne Förderungen nicht konkurrenzfähig! Mit dieser und ähnlichen Aussagen werden wir tagtäglich konfrontiert, Studien überschlagen sich mit widersprüchlichen Berechnungen, je nachdem, wer die Studie in Auftrag gegeben hat. Hubert Canaval und Corinna Milborn haben sich auf die Suche begeben und im Schatten von Fukushima und Deepwater Horizon stille Katastrophen und laute Rebellen gefunden.
„Macht Energie“ nimmt den Zuseher auf eine Reise durch den Wahnsinn Energiewirtschaft mit. Ihre Nachhaltigkeit beweist sie nur bei der Bestätigung von Murphys Gesetz: „Whatever can go wrong, will go wrong“. Aus dem Blickwinkel von Anrainern, Pionieren und Kritikern erzählt, zeigt der Film die verzweifelten Versuche, der Erde die letzten Öl-, Kohle- und Gasreserven zu entlocken und die Risiken der Atomenergie zu verschleiern. Er lenkt den Blick auf die Auswirkungen von gigantischen Wasser-, Wind- und Sonnenkraftwerksprojekten, die den Mythos der erneuerbaren Energien entzaubern – und zeigt Lösungen auf. Es geht augenscheinlich nicht darum, den Bedarf der Menschen an Energie zu decken, sondern darum, das Bedürfnis der Energiekonzerne nach Gewinn zu befriedigen. Und was das betrifft, scheinen viele der großen Konzerne keine Skrupel zu kennen.
Trotzdem, es herrscht nicht überall Trostlosigkeit. Immer mehr Menschen widersetzen sich den Konzerninteressen und nehmen die Energieerzeugung selbst in die Hand.
NÖ-Premiere im Cinema Paradiso St. Pölten, 4.4.14, 20 Uhr, nach dem Film Gespräch mit den FilmemacherInnen Hubert Canaval und Corinna Milborn
Ein wichtiger, ein höchst notwendiger Film! Aufklärend führt er um eine Welt, um die sich alles zu drehen scheint: um Prospektion, Produktion und Konsumation von Öl und Gas. Doch ebenso um den Raubbau an Mensch und Natur, um die trostlosen Hinterlassenschaften der Zerstörungen durch den Abbau von Ölsand und Schiefergas. Jedoch geht es auch um engagierte Menschen und deren Erfolge mit Alternativen. Freda Meissner Blau
Gift kennt keine Grenzen. Sensationell dass jemand dieses Thema so deutlich aufzeigt. Endlich! Es betrifft uns alle bereits heute, jetzt – diese Ignoranz wird uns noch so auf den Schädel fallen!! Fast hätten wir etwas verändert? – nein, lasst uns endlich beginnen! Josef Zotter
Infos: Cinema Paradiso, Rathausplatz 14, 3100 St. Pölten, www.cinema-paradiso.at, 02742 21 400
Aussender / Kontakt Presse: Cinema Paradiso, Katharina Hochecker, pr@cinema-paradiso.at , www.cinema-paradiso.at