Der legendäre, in Wien als Sohn galizischer Juden geborene Journalist Ari Rath war oft Zeuge einschneidender Ereignisse in Politik und Zeitgeschichte. Seine Erlebnisse hat er nun in einem sehr persönlichen Buch aufgeschrieben, das er im Rahmen einer Lesung und anschließender Diskussion am 25. April im Tullner Minoritensaal präsentieren wird.
In seinem Buch berichtet er vom „Anschluss“ und der Flucht aus Österreich, vom harten Leben im Kibbuz, von seinen Jahren in den USA im Dienst der zionistischen Jugendbewegung und dem mühsamen Aufbau des Staates Israel. Und er erzählt von seiner Zeitung, der „Jerusalem Post“, bis zum Ende seiner Tätigkeit als Chefredakteur das Sprachrohr eines politisch liberalen Israel, und seinen Begegnungen als Journalist mit Adenauer und Ben-Gurion, Brandt, Schmidt und Sadat.
Ari Rath wurde 1925 in Wien geboren und musste im November 1938 emigrieren. Er war Gründungsmitglied des Kibbuz Chamadiya in Palästina. Ab 1958 Redakteur, ab 1975 Chefredakteur und Herausgeber der Jerusalem Post. Er gehört zur Generation von Yitzhak Rabin, Teddy Kollek und Shimon Peres und war Berater von Ben Gurion. 2005 erhielt er das deutsche Bundesverdienstkreuz, 2011 das Große Ehrenzeichen der Republik Österreich
Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Rainbowtrust – Austria
Ari heißt Löwe – Lesung, Vortrag und Diskussion mit Ari Rath
Freitag, 25. April 2014, 19 Uhr, Minoritensaal, 3430 Tulln, Minoritenplatz 1
Karten: Eintritt frei. Spenden erbeten.
Aussender / Rückfragen: Andreas Pimperl, Tourismus, Wirtschaft, Kultur und Öffentlichkeitsarbeit, Stadtamt Tulln a. d. Donau, Minoritenplatz 1, 3430 Tulln, Tel 02272/690-135, andreas.pimperl@tulln.gv.at , www.tulln.at , www.facebook.com/tullnistschoener