Andrea Bischof und Hermann Kremsmayer sind MalerInnen, deren Bilder SchriftstellerInnen, hier Barbara Frischmuth, dort Karl-Markus Gauß zu Texten inspiriert haben. Sowohl die Texte als auch die Bilder sind Teil der Präsentation.
Andrea Bischofs großer farbiger Reichtum wie formale Reduktion kennzeichnen ihr malerisches Konzept. Ihre Bilder sind das Ergebnis eines Arbeitsprozesses, in dem die Bedingungen gegenwärtiger Malerei einen ebenso unverzichtbaren Bestandteil bilden wie ihr Rekurs auf naturhaftes Wachstum und Gestalten. Was uns ihre Werke ins Gedächtnis rufen, sind nicht Erinnerungen an Gesehenes, sondern Erinnerungen an Stimmungen und Gefühle. Dazu verfasste Barbara Frischmuth einen Text.
Hermann Kremsmayer zeigt 25 Bilder auf Karton, auf jedem ist eine andere Figur in anderer Haltung zu sehen. Jedes Bild des Zyklus ist auf alle anderen bezogen und steht doch für sich allein. Das haben die Bilder mit ihrem Sujet, den Figuren, gemeinsam: Diese gehören, wenn man so will, alle derselben Familie an, die da womöglich Menschheit heißt, und sind doch lauter Einzelne, oder sogar Vereinzelte, die sich zu behaupten haben. KM Gauß stellt dazu sieben Fragen und beantwortet sie provisorisch.
Vernissage: Freitag, 9. Mai, 19 Uhr, Ausstellungsdauer: Samstag, 10. Mai - Sonntag, 8. Juni 2014, Öffnungszeiten: Samstag, Sonntag und Feiertag nachmittags 14 – 18 Uhr, Ort: Schloss, Scjlossplatz 2, 2120 Wolkersdorf, Galerie, Salon
Am letzten Tag der Ausstellung, am 8. Juni, 11 Uhr gibt Stefan Slupetzky mit seiner Combo Trio Lepschi ein Konzert.
Aussender / Infos: forumschlosswolkersdorf, Susanne Schwelle, 2120 Wolkersdorf, Schlossplatz 2, www.forumwolkersdorf.net