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Veranstaltungen und Festivals

HOSOO ? Tuva Musik aus der Mongolei!

Konzert am 10. Mai, 19.30 Uhr im Haus der Kunst, Baden

Kaiser Franz Ring 7, 2500 Baden.
Karten: 20,- Euro, Abendkassa und Kartenvorverkauf im Ticketservice im Haus der Kunst
Di – Fr, 10-12 & 15-18 Uhr, Tel 02252/86 800-550.

HOSOO
Nach dem großen Erfolg im Vorjahr findet Heuer eine Wiederholung des Konzert mit neuen Liedern und Darbietungen statt. Ein mongolisches Buffet in der Pause wird das glanzvolle Ereignis abrunden.

Hosoo Hoomii - Sänger / Jambaa - Geiger, Humii, Sänger
Yesun - Geiger, Huumii, Sänger / Khulan - Geiger, mongolische Zitter

HOSOO wurde als Sohn einer Familie der Höömii-Sänger geboren und wuchs in der Heimat der Höömii-Gesänge - der Provinz Tschandman-Sum in Chovd - auf. Diese Provinz liegt im Altai-Gebirge, im Westen der Mongolei.
Höömii, der traditionelle mongolische Kehlkopfgesang entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte aus der innigen Naturverbundenheit der nomadisierenden Mongolen, bei der die Tiere (vor allem Pferde, Wölfe, Kamele), die Flüsse, das Echo der Berge und der Wind vom Höömij-Sänger imitiert werden.
Bereits in seiner Kindheit sang Hosoo's Familie in einem 30köpfigen Ensemble ihres Dorfes Höömii-Gesänge. Hosoo beschäftigt sich seit seinem 7. Lebensjahr mit großer Hingabe und Leidenschaft mit dieser Gesangskunst.
HOSOO wurde in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar mehrmals ausgezeichnet als "Bester Mongolischer Sänger".
In seinen Konzerten singt und spielt HOSOO eigene Kompositionen und traditionelle mongolische Lieder. Er vermittelt dabei dem Publikum Wissenwertes über die Geschichte und Technik dieser faszinierenden Gesangskunst und der mongolischen Musik und Kultur.
Das Ensemble:
Die Musiker von »Transmongolia« sind wahre Meister des Kehlkopfgesanges und der alten Weisen der Mongolen.
Die Musiker des Ensembles Hosoo & Transmongolia sind nicht nur hervorragend im Kehlkopfgesang, sondern spielen ebenso gut auch begleitend dazu ihre Instrumente: die Pferdekopfgeige, das traditionelle mongolische Streichinstrument, die Bassgeige, die mongolische Oboe und andere westmongolische Zupf- und Streichinstrumente.
Die Geschichte:
HOSOO ist ein Meister der Oberton-Gesangstechnik "Höömii", auch Kehlkopfgesang genannt. Die Besonderheit dieser Technik besteht darin, dass der Sänger gleichzeitig zwei Töne hervorbringt: Einen langgedehnten summenden Grundton, über welchem sich die Melodie zu großen Höhen erhebt. Es können sogar bis zu dreistimmige Harmonien gesungen werden.
Die älteste Quelle für mongolische Gesangskunst ist die inoffizielle Chronik »Geheime Geschichte der Mongolen«, die in der Zeit der mongolischen Imperiums-Bildung entstand (1240). Hier finden wir viele Beispiele der mongolischen Volksdichtung, Bruchstücke epischer Heldengesänge und zahlreiche Hochzeits-, Lob-, Preis- und Klagelieder (Ernst Emsheimer). Der Weltreisende Carpini schrieb in seinem Reisebericht über die Gesangsfreudigkeit der Mongolen, daß sie nach ein oder zwei Tagen ohne Nahrung nicht ungeduldig wurden, sondern sangen und spielten, als hätten sie die beste Mahlzeit genossen (Risch 1930, S.90). Ebenso war ihre Freude an musikalischen Gelagen recht groß. So schreibt der Historiker Juwaini, daß Dschingis Khan nach der Eroberung von Buchara (1220) die Weinbecher kreisen lies und nach den Sängerinnen der Stadt schickte, damit sie singen und tanzen, während die Mongolen ihre eigenen Gesänge zu den Melodien erhoben (Boyle 1958, S.104).
Im 13. Jahrhundert hatten die großen Khane ihre eigenen Sänger, die ihren Khan priesen und Epengesänge und Lobeshymnen über die mongolische Heimat, deren Natur und das Leben des Volkes sangen.
In der westmongolischen Legende wird über Menschen erzählt, die Geräusche der Natur nachahmten. Und der Dominikanermönch André Longjumeau verglich den Gesang der Mongolen mit dem Heulen der Wölfe, weil sich die Eigenart des mongolischen Klang- und Singstils beträchtlich von dem damaligen abendländischen unterschied.
Die Mongolen beschäftigten sich als nomadische Stämme vorrangig mit Jagd und Viehzucht. So setzten sie sich tagein und tagaus mit den Elementarkräften und Naturgewalten auseinander und waren gleichzeitig eng mit ihnen verbunden. Denn nur ein geschickter, respektvoller Umgang mit der Natur sicherte ihnen das Wohlwollen aller sichtbaren und unsichtbaren Kräfte. Die Mongolen begegnen der Natur mit großer Achtung und Verehrung. Ihnen sind die Erde, die Berge und die Flüsse heilig und sie leben im vollendeten Einklang mit der Natur. Der berühmte westmongolische Epenerzähler Avirmed sagte: »Dieses Volk, das beim Verehren der Hochgebirge singend und Ode und Epen erzählend feierte, ist der Pfad der altertümlichen Menschen, die die Feuer verehrten und den Jagdhimmel anriefen«.
Die Musik:
Die Musik von Hosoo und Transmongolia gibt der Natur eine Stimme
Mongolei. Das Steppenland in Zentralasien steht für die unberührte Natur, das Nomadenleben, die Jurten aus Filz, die schier endlose Weite der Steppe, die Wüste Gobi, das Altai-Gebirge.
Wind weht, Pferdehufe dröhnen und die Steppe erwacht
Wie sehr die umherziehenden Nomaden, ihre Schafherden, die Pferde und Kamele, die Winde und Wolken, die Berge und Gräser mit Musik und Gesang verbunden sind, zeigt uns Hosoo & Transmongolia auf sehr lebendiger Art und Weise. Denn Musik ist dort noch Teil des Lebens und Ausdruck freudvoll - ehrerbietiger Lebensfreude.
Eine musikalische Reise in die unendlich weite Grassteppe der Mongolei, wo Mensch und Kamel in Freude und Verbundenheit miteinender weinen.
In der Mongolei entwickelte sich Höömii im Laufe der Jahrhunderte aus der innigen Naturverbundenheit der Nomaden. Die Tiere, vor allem die Kamele und Pferde, die Flüsse und Berge, die Winde der Steppen und Wüsten werden vom Höömii-Sänger besungen und musikalisch nachgeahmt. So entsteht ein wirkliches Singen mit und in der Natur.
Hosoo & Transmongolia geben der Natur eine Stimme und bringen so die Weiten der Steppe in den Konzertsaal.

Aussender: Abteilung Kultur der Stadtgemeinde Baden, Hauptplatz 2, 2500 Baden, Tel 02252/86 800/DW 232; www.baden.at ; kultur@baden.gv.at

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